»Starker Gegner« erwartet

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Felix Großschädl (links) möchte mit dem SV Saaldorf nach der 0:4-Klatsche in Freilassing wieder siegen. Doch mit dem TSV Siegsdorf hat der SVS einen kampfstarken Gegner vor der Brust. Der ESV Freilassing mit Andreas Högler ist gegen den FC Moosinning gefordert. (Foto: Bittner)

Drei Spieltage stehen in der Fußball-Bezirksliga Ost vor der Winterpause noch auf dem Programm. Genug Zeit also für die drei heimischen Vertreter, um sich eine noch bessere Ausgangsposition für die Frühjahrsrunde zu erarbeiten.


Während der SV Saaldorf (5.Platz/24 Punkte) zuletzt den Anschluss an die Aufstiegsränge verloren hat, hat der ESV Freilassing am heutigen Samstag die Möglichkeit, sich Platz 2 zu schnappen. Denn ab 14 Uhr ist der FC Moosinning (2./31) zum Verfolgerduell in der Max-Aicher-Arena in Freilassing zu Gast.

Nur ein Zähler trennt die beiden Kontrahenten. Ihre Auswärtsaufgaben in Saaldorf meisterten beide Teams souverän, der ESV gewann am vergangenen Wochenende 4:0 im Derby, Moosinning nahm eine Woche zuvor beim 2:0-Erfolg den Dreier beim SVS mit. Zuletzt legte der FC daheim ein 5:1 gegen Schlusslicht Westerndorf nach. Die Gäste sind seit acht Partien ungeschlagen – fünf Siege und zwei Remis stehen seit der 0:5-Pleite in Dorfen am 7. Spieltag zu Buche. Immerhin vier Siege am Stück bringt der ESV mit. Spannung steckt nicht nur wegen der Tabellenkonstellation in diesem Spiel. Moosinning hat als bestes Auswärtsteam der Liga erst einmal auf fremden Rasen verloren, die Freilassinger gingen als zweitbestes Heimteam ebenso erst einmal als Verlierer vom Platz. Das Hinspiel am 31. Juli endete knapp mit einem 3:2-Sieg für den FC.

Nicht weniger spannend wird es am heutigen Samstag um 14.30 Uhr in Siegsdorf (9./16). Die Truppe von Trainer Franz Huber hat den SV Saaldorf zu Gast. Auch wenn der SVS derzeit ein wenig schwächle, lasse sich seine Truppe davon nicht täuschen. »Saaldorf bleibt ein starker Gegner«, stellt der Trainer klar. Bei drei bis vier Aktiven sei noch nicht klar, ob sie spielen können, dennoch sei man gut aufgestellt und man gehe positiv in die Partie. »Wir freuen uns und sind topmotiviert.«

Für die Saaldorfer läuft es momentan alles andere als optimal. Viele Ausfälle und vor allem defensive Schwächen brachten die Mannschaft zuletzt ins Straucheln, wie Spieler und Zweiter Abteilungsleiter Felix Großschädl erklärt. »Es ist zu einfach, gegen uns ein Tor zu schießen.«

In Siegsdorf wollen die Saaldorfer nun zurück in ihr gewohntes Spiel finden. Das könnte aber alles andere als einfach werden, da der SVS noch immer auf Spieler verzichten muss. Darunter ist Stefan Schreyer, der nun sein letztes Spiel nach seiner umstrittenen »Drei-Spiele-Sperre« absitzt. Siegsdorf sei zudem laut Großschädl ein sehr starker Gegner, »der vor allem daheim schwer zu knacken ist. Den ein oder anderen Spieler sollte man genauer im Augen haben«, warnt der Saaldorfer. »Ich bin aber zuversichtlich, dass wir das schaffen.«

pk/aha