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»Seerosen« verabschieden Kapitän

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Seine Dynamik wird dem Kreisligisten TSV Waging künftig fehlen: TSV-Eigengewächs Manuel Sternhuber wechselt von den »Seerosen« zum Fußball-Bayernligisten SV Kirchanschöring. (Foto: Butzhammer)

Der Fußball-Kreisligist TSV Waging muss im restlichen Saisonverlauf auf seinen Kapitän verzichten: Manuel Sternhuber hat sich – wie bereits gemeldet – zu einem sofortigen Wechsel zum Bayernliga-Club SV Kirchanschöring entschieden. Laut Wagings Pressesprecher Andreas Siegel waren es »gute Gespräche«, die der Einigung zwischen den »Seerosen« und dem SVK vorausgingen.


Der Außenbahnspieler hat sich bereits von der Mannschaft verabschiedet. Er wird somit Coach Sepp Aschauer nicht mehr zur Verfügung stehen.

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Im Waginger Lager ist man sich einig, dass Sternhuber eine große Lücke hinterlässt – »sowohl sportlich als auch menschlich«, betont Siegel. Aus der eigenen Jugend stammend, absolvierte »Sternei« 182 Spiele für die Erste Mannschaft des TSV Waging in der Bezirks- und Kreisliga und kann beachtliche 41 Tore und 15 Vorlagen vorweisen. Auch als langjähriger Kapitän und Führungsspieler wird Sternhuber – der unter anderem unter Werner Lorant eine Top-Rolle am Flügel gespielt hatte – nur schwer zu ersetzen sein.

Siegel zeigt Verständnis für den Vereinswechsel seines Teamkollegen: »Manuel hat sich zu diesem Schritt entschlossen, um sich höherklassig beweisen zu können. Wenn ein Angebot von einem etablierten Bayernliga-Team kommt, wie es der SVK ist, ist die Entscheidung völlig legitim. Alle im Verein können dies nachvollziehen. Wir wünschen ihm viel Erfolg!« Sternhuber selbst hat angekündigt, den »Seerosen« als treuer Zuschauer »bei möglichst vielen Spielen« erhalten zu bleiben.

Ebenfalls sofort verlassen wird den TSV nach einem kurzen Intermezzo Maxi Fenninger. Der erst in der vergangenen Winterpause verpflichtete Ex-Ottinger und -Traunsteiner muss aus beruflichen Gründen seine Zelte abbrechen und wechselt zum TuS 05 Daun (Rheinland-Pfalz). »Auch Maxi wünschen wir beruflich und sportlich alles Gute«, sagt Siegel. Sepp Aschauer steht nun vor der Aufgabe, die Abgänge so gut es geht zu kompensieren, um in der laufenden Kreisliga-2-Saison möglichst noch den einen oder anderen Tabellenplatz gutzumachen. cs