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SBC will »einige Dinge ausprobieren«

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Traunsteins Trainer David Balogh will in Teisendorf viel Ballbesitz seiner Mannschaft sehen. (Foto: Butzhammer)

Für die Fußballer des SB Chiemgau Traunstein steht heute, Mittwoch, bereits das nächste Testspiel an: Die Mannschaft von Trainer David Balogh tritt um 19 Uhr beim Bezirksliga-Aufsteiger TSV Teisendorf an.


Für die Traunsteiner steht dabei nicht unbedingt das Ergebnis im Vordergrund: »Die Abläufe, die wir bemängelt haben, sollen stimmen und die Abstimmung auf dem Platz funktionieren«, betont der Trainer.

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Er will das Testspiel auch wieder nutzen, um vielen Spielern die Möglichkeit zu geben, sich zu präsentieren. Neuzugang Ivan Savric wird allerdings nicht auf dem Spielfeld stehen: »Er hat den Rest der Woche zwangsfrei bekommen«, sagt David Balogh. »Er wollte sich eigentlich gar nicht freinehmen.« Dabei war der Kroate noch bis Mitte Juni für sein österreichisches Team FC Lustenau im Einsatz.

David Balogh will in Teisendorf »einige Dinge ausprobieren«. Der Trainer hofft dabei auf »viele Ballbesitzphasen« seiner Mannschaft. »Die Spieler sollen den Ball laufen lassen und geduldig sein. Sie müssen Spaß am eigenen Ballbesitz haben und keine Angst davor.«

Nach dem Testspiel wird es am Wochenende vorbei sein mit vielen Wechseln, schließlich stehen dann gleich drei Auftritte der Traunsteiner auf dem Programm: Während das Benefizturnier am Samstag beim FC Hammerau auch als Trainingsauftakt der Traunsteiner A-Junioren genutzt wird und deshalb einige U-19-Spieler zum Einsatz kommen werden, will sich der SB Chiemgau beim Spiel gegen die FA Trostberg zu deren 100-jährigem Bestehen entsprechend »mit dem stärksten Kader« präsentieren, wie David Balogh betont.

Spätestens beim Blitzturnier für die Qualifikation zur ersten Hauptrunde im BFV-Toto-Pokal am Sonntag soll dann die Stammelf gegen die Landesliga-Konkurrenten TuS Holzkirchen, TSV Kastl und SB/DJK Rosenheim auf dem Platz stehen. »Das ist für uns ein erster Gradmesser«, sagt David Balogh. »Da wollen wir natürlich Zählbares mitnehmen.« jom