Nachwuchs-Schiedsrichter dringend gesucht – Online-Lehrgang beim BFV, Praxis bei der SRG Ruperti

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Die Schiedsrichter Christopher Robin Laufke (von links), Franz Schwaighofer, Jakob Wichtlhuber und Andreas Klinger hoffen demnächst auf Neulinge für die Gruppe Ruperti. (Fotomontage: SRG Ruperti)

Per Online-Kurs zum Schiedsrichterschein! Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) bietet den theoretischen Teil seiner offiziellen Schiedsrichter-Ausbildung auch 2022 wieder kostenlos als Online-Schulung für alle Interessierten an. Die Anmeldung ist ab sofort möglich im Internet unter www.schiedsrichter.bayern möglich.


Ruperti-Obmann Hans Wichtlhuber verteilte ein Schreiben an die Vereine in seinem Zuständigkeitsbereich. »Nach aktueller Personaldecke und Einsatzbereitschaft der aktiven Schiedsrichter werden wir 2022 mit ziemlicher Sicherheit richtig Probleme haben die Spiele im Juniorenbereich, aber auch im Herrenbereich überhaupt oder adäquat mit Schiedsrichtern besetzen zu können.« Er hofft nun auf neues Personal: »Wenn wir das nicht bekommen, sehe ich schwarz.«

Die Teilnehmer bekommen nach einer gemeinsamen Online-Auftaktveranstaltung Zugriff auf das vollständig benötigte Lehrmaterial. Zwei Referenten stehen für die Dauer des Lehrgangs regelmäßig in einem Forum als persönliche Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung. Auch die Abschlussprüfung, bei der 30 Fragen in 45 Minuten beantwortet werden müssen, findet online statt.

Nach der bestandenen Theorie-Prüfung ist für die Schiedsrichterausbildung noch eine praktische Prüfung nötig. Diese wird nachgeholt, sobald es die Rahmenbedingungen wieder zulassen und wird direkt bei der jeweils zuständigen Schiedsrichtergruppe absolviert. Nach bestandener Prüfung gibt es eine komplette Schiedsrichter-Erstausrüstung.

Der erste Online-Kurs startet am 20. Januar 2022 um 19 Uhr. Die weiteren drei Webinare finden immer donnerstags statt – und zwar am 27. Januar, am 3. Februar und am 10. Februar. Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Die theoretische Prüfung wird vom 11. bis 13. Februar abgenommen.

»Die Kombination aus Selbststudium und Webinaren hat sich im vergangenen beiden Jahr bestens bewährt und bietet die Chance, auch Frauen und Männer für das Schiedsrichterwesen zu begeistern, die wir sonst vielleicht gar nicht erreichen würden.«

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