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»Kracher-Neuzugang« für den SVK

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Thomas Dengel (links) vom SVK begrüßte den 27-jährigen Neuzugang Christoph Dinkelbach. Der Emmertinger war zuletzt in der Bayernliga Süd beim SV Pullach am Ball.

Einen »Kracher-Neuzugang« für den SV Kirchanschöring kann Tom Dengel vermelden. Der Ex-Kapitän des SV Pullach, Christoph Dinkelbach, ist ab sofort beim SVK! Ein Wiedersehen mit seinem Ex-Klub gibt es übrigens bereits am ersten Spieltag, dann muss der SVK nämlich in der Fußball-Bayernliga Süd in Pullach (13. Juli, 15 Uhr) ran.


Der Kontakt kam über Kirchanschörings Trainer Michael Kostner zustande. »Den kenne ich bereits aus meiner Zeit beim SV Wacker Burghausen gut«, erzählt der neue Mann. »Das Angebot hat mich von Anfang an sehr gereizt«, ergänzt er. »Und nach einem ersten Treffen mit Kostner und Abteilungsleiter Dengel hatte ich sofort ein gutes Gefühl und vor allem den Eindruck, dass der Verein sehr gut zu mir passt und ich mich hier wirklich wohlfühlen kann.«

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Dinkelbach stammt ursprünglich aus Emmerting, bei Burghausen. Und auch das habe ebenfalls eine große Rolle gespielt, betont er. Mit einem Zwinkern fügt Dinkelbach an: »Außerdem sind mir die Vereinsfarben gelb-schwarz seit meiner Zeit in Pullach bestens bekannt – ein großer Vorteil«.

Nach seiner Station beim TSV 1860 München wäre der SV Pullach für ihn genau der richtige Verein gewesen, »um auf einem sehr guten Niveau Amateurfußball spielen zu können«. So kann er über Pullach ausschließlich Positives berichten. »Ich werde die sechs schönen und vor allem erfolgreichen gemeinsamen Jahre stets in guter Erinnerung behalten. Ich wünsche dem Verein auch für die Zukunft nur das Beste«, sagt Dinkelbach.

Für ihn stand aber auch immer fest, »dass ich mir nach meinem Studium eine Rückkehr in die Heimat sehr gut vorstellen kann«. Er sei sehr gerne zu Hause in Emmerting und auch während seiner Zeit in München wäre er oft bei seiner Familie zu Besuch gewesen und habe den Kontakt zu alten Freunden nie abreißen lassen.

Auf Kirchanschöring blickend meint Dinkelbach: »Der größte Unterschied zum SV Pullach sind wahrscheinlich die Fans.« Er freue sich auf die zahlreiche Unterstützung in Kirchanschöring und brenne auf sein erstes Heimspiel, wo er sich – unabhängig vom Gegner – natürlich einen Sieg zum Einstand wünsche.

»Ich kenne die Mannschaft vom SVK schon lange und es war immer extrem unangenehm gegen die und vor allem in Kirchanschöring zu spielen.« Das soll seiner Ansicht nach auch in Zukunft so bleiben. »Und ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass möglichst viele Punkte in Kirchanschöring bleiben.«

Der Klassenerhalt in der Bayernliga sei mit dieser Mannschaft auf alle Fälle drin. Den im letzten Jahr erreichten »guten Tabellenplatz zu verbessern, wäre natürlich super«. Man dürfe aber nicht vergessen, »dass die Bayernliga durch die Auf- und Absteiger nicht schlechter geworden ist«. Für ihn und die Mannschaft wäre es wichtig bereits bis Weihnachten genug Punkte zu sammeln, um die Ziele zu erreichen. »Die sportliche Qualität ist auf alle Fälle da, dennoch gehört auch immer ein bisschen Glück dazu.«

Vor dem Testspiel gegen Red Bull Salzburg am 28. Juni startet übrigens um 14.30 Uhr ein Familien- und Kinderfest. Parkplätze für das Red-Bull-Match gibt es bei Schuh Meindl, die Einweisung erfolgt durch die Freiwillige Feuerwehr. mw

 

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