Klappt es mit dem ersten Siegsdorfer Heimsieg?

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Er kämpft mit dem TSV Siegsdorf um den ersten Heimsieg: Florian Aigner. (Foto: Weitz)

Alle drei heimischen Mannschaften in der Fußball-Bezirksliga Ost (TSV Siegdorf, ESV Freilassing und SV Saaldorf) haben an diesem Wochenende Heimrecht. Dabei stellt sich die Frage: Klappt es am heutigen Samstag (16 Uhr) in der Fußball-Bezirksliga Ost mit dem ersten Heimsieg der Saison für den TSV Siegsdorf? In ihrem dritten Heimauftritt haben die Schützlinge von Franz Huber den FC Aschheim zu Gast. Die Siegsdorfer (13./4 Punkte) haben bislang insgesamt eine Partie mehr (nämlich sechs) absolviert als die Gäste (12./4) – allerdings erst zwei (Bilanz 0 - 1 - 1) auf eigener Anlage.


Und daher soll trotz allen Respekts vor dem Gegner nun im dritten Anlauf der erste Heimdreier her. Trainer Huber zeigt sich vorsichtig optimistisch, dass es klappen könnte. Schließlich habe sich sein Team als Neuling in der Bezirksliga bislang meist gut verkauft, »nur letzte Woche beim 0:3 in Bad Endorf hatten wir ein bisschen einen Hänger. Aber das ist im Laufe einer Saison auch normal«, weiß er.

Und hofft darauf, dass sein Team gerade deshalb gegen Aschheim »noch einen Tick konzentrierter« zu Werke geht. »Wir müssen einfach unsere Chancen besser verwerten und brauchen auch einmal das nötige Glück«, betont Huber. Zumal die Hausherren wohl mit guter Besetzung auflaufen können. Fehlen wird allerdings noch Maximilian Huber, der noch für diese Partie gesperrt ist, und voraussichtlich Paul Wittmann, der sich im Training verletzt hat.

Dass die Aufgabe nicht leicht wird, ist den Siegsdorfern durchaus bewusst. »Natürlich sind die Aschheimer eine neue Mannschaft für uns. Aber ich weiß schon, dass die mit Sicherheit stärker einzuschätzen sind, als es ihre bisherige Punktzahl aussagt«, betont Franz Huber. Dennoch sollen seine Schützlinge dafür sorgen, dass sich die Punktzahl der Aschheimer am heutigen Samstag nicht erhöht ...

Als erste Verfolger des Spitzenreiters VfB Forstinning gehen der ESV Freilassing und der SV Saaldorf in den 8. Spieltag. Am heutigen Samstag um 16 Uhr trifft der ESV Freilassing (2./15) im Max-Aicher-Stadion auf den TSV Dorfen (5./12), der aber ein Spiel weniger absolviert hat.

Die »Eisenbahner« werden allerdings weiterhin von Personalsorgen geplagt. Aus verschiedenen Gründen fehlen gegen Dorfen mit Maik Gunawardhana, Andreas Högler, Marco Schmitzberger und Sascha Schimag vier absolute Stammkräfte, deren Ausfall nur sehr schwer zu kompensieren ist. Mit Dorfen kommt zudem ein sehr offensivstarker Gegner, der in Michael Friemer (8 Tore) den Toptorjäger der Liga in seinen Reihen hat.

Die Freilassinger sind dabei aber ein wenig schwerer auszurechnen, weil sich die Torgefährlichkeit der Grenzstädter auf mehrere Spieler verteilt. Allerdings fehlen mit den oben genannten Schimag und Schmitzberger zwei torgefährliche Akteure bei den Gastgebern.

Das ESV-Trainerduo Branislav Aleksic und Albert Deiter wird sich sicher für dieses Spiel was einfallen lassen, um trotz aller Widrigkeiten eine schlagkräftige Truppe aufzubieten. Immerhin haben die Freilassinger unter anderem mit Spielertrainer Deiter, Nikolaus Otto, Maximilian Streibl und Torwart Oliver Hauthaler auch sehr erfahrene Spieler mit an Bord.

Seit vier Spielen (drei Siege und ein Remis) sind die Saaldorfer ungeschlagen. Der Lohn ist Platz 3, zwei Zähler hinter dem ESV. Damit geht der SVS als Favorit in seine Heimpartie am morgigen Sonntag, wenn ab 15 Uhr der SV Waldperlach (9./7) zu Gast ist. Das ist auch die klare Zielvorgabe von Trainer Pascal Ortner: »Wir sind gut drauf und haben Selbstvertrauen. Wir wollen gewinnen. Bis jetzt haben wir daheim alles gewonnen.«

Ambitionen nach ganz oben gebe es aber nicht, so der Coach. »Wir schauen von Woche zu Woche und wollen so viel wie möglich punkten. Aber klar geht es leichter von der Hand, wenn man gut dasteht. Und die Tabelle liest sich auch schön. Die einzigen zwei Mannschaften vor uns sind die, gegen die wir verloren haben.«

Verzichten muss Pascal Ortner für den Rest der Saison auf Andreas Schuhegger, der an der Schulter operiert wird. »ansonsten erholt sich der Kader langsam«, informiert der Trainer. »Michi Hauser kommt zurück und auch die König-Zwillinge sind zurück. Die Jungen haben es bisher sehr gut gemacht. Es tut aber auch gut, wieder etwas mehr Konkurrenzkampf im Team zu haben.«

who/pk/tde