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Kirchanschöring siegt erneut

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Maximilian Probst traf im Testspiel gegen den SC Inzell zum 1:0 für Kirchanschöring. Der SVK gewann am Ende mit 3:1. (Foto: Butzhammer)

Inzells Fußball-Chefin Erika Pohlner verbrachte beim 1:3 (0:1) des Kreisligisten SC Inzell gegen die Bayernliga-Fußballer des SV Kirchanschöring sogar ihren Geburtstagsabend im Ludwig-Schwabl-Sportpark – und war trotz der Niederlage »sehr zufrieden mit der Mannschaft, die gut dagegen gehalten hat«. Für den Klassenunterschied »haben wir gut abgeschnitten«, lobte sie die Gastgeber.


Ähnlich äußerte sich auch Inzells Trainer Michel Hernandez: »Meine Mannschaft hat das umgesetzt, was ich mir vorgestellt habe.« Natürlich sei den Inzellern bewusst gewesen, dass Kirchanschöring »eine Übermannschaft« ist, »aber wir haben uns mit dem 4-1-4-1 vor allem in der Defensive darauf eingestellt und das, was wir im Training ausgemacht haben, auch eingebaut« – gemeint waren damit vor allem lange Bälle nach vorne.

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Dennoch hatten die Gäste schon vier Einschussmöglichkeiten, bis Tobias Schild für einen Abpraller sorgte und Maximilian Probst diesen in der 33. Minute zum 0:1 verwertete. Den zweiten Treffer für den SVK erzielte Manuel Omelanowsky per Kopf, der eine Flanke von links von Philipp Hartl vom Eck des Fünfmeterraums im Netz versenkte (58. Minute). Das 3:0 für den SVK erzielte nach einer Ecke von Probst dann Anton Peter (67.). Inzells Torwart Sebastian Schwabl zeichnete sich mehrmals aus und lenkte so einen Schuss von Hartl sehenswert über die Latte (76.). Der Ehrentreffer gelang den Inzellern nach einer Ecke von rechts durch Lukas Lackner, der am Fünfmeterraum die Kugel volley in die Maschen donnerte (89.).

Für die Inzeller gab es Lob von ihrem Trainer: »Die sind viel gelaufen und haben alles gegeben«, hob Michel Hernandez hervor. Man habe solche Spiele gegen solche Gegner auch nicht jedes Jahr.

Für den SVK sei das Spiel auch wieder eine »gute Einheit« gewesen, wie Alex Harsch vom SVK-Trainerteam erklärte, während sein neuer Kollege Seppi Weiß noch fleißig mit Bekannten seines Ex-Vereins plauderte. Für Alex Harsch war das Spiel genau das, was man sich gewünscht habe: »Gegen einen tief stehenden Gegner zu spielen und viel Ballbesitz zu haben.« Die Mannschaft habe hier »viele Lösungen über Laufwege suchen müssen«. Bis zum letzten Spieldrittel hätten die SVK-Kicker das »ganz gut gemacht«, aber dann »oft »falsche Entscheidungen getroffen und technische Fehler offenbart. Da müssen wir uns noch steigern.« mw