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Ingolstadt und 1860 fordern zu Drittliga-Entscheidung auf

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Ingolstadt/München (dpa/lby) - Im Streit um eine Fortsetzung der Saison in der 3. Liga haben zwei bayerische Vereine den Deutschen Fußball-Bund zum Handeln aufgefordert. Der DFB hatte jüngst den 26. Mai als Termin für einen Neustart wieder verworfen, weil etwa noch nicht alle Mannschaften in der Corona-Krise wieder gleichwertig trainieren können. Zudem gibt es Vereine, die nach wie vor einen Abbruch der Spielzeit bevorzugen. Die Sportchefs Michael Henke vom FC Ingolstadt und Günther Gorenzel von 1860 München kritisieren das Vorgehen jener Teams und wollen ein Machtwort des Verbandes.


»Wir erwarten uns nun zeitnah eine klare Aussage des DFB, wann die Frauenbundesliga und die 3. Liga fortgesetzt wird«, teilte Gorenzel am Montag mit. »Die Spiele in der 1. und 2. Bundesliga an diesem Wochenende haben gezeigt, dass das deckungsgleiche Konzept der DFL und des DFB sehr gut funktioniert.« Die beiden obersten Ligen waren weitgehend störungsfrei in die Rest-Saison gestartet.

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Am Sonntag hatte Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge den DFB dazu gedrängt, den Drittliga-Wiederanpfiff zu forcieren.

Auch Ingolstadts Sportdirektor Henke sieht »überhaupt keinen Grund«, warum die 3. Liga mit »gleichen Bedingungen« wie die Erst- und Zweitligisten nicht fortgesetzt werden könne, sagte er in der BR-Sendung »Blickpunkt Sport« am Sonntagabend. »Das Konzept ist umsetzbar, das wird tagtäglich bewiesen.« Allerdings räumte er ein, dass es noch unterschiedliche behördliche Rahmenbedingungen in den Standorten gebe: Anders als etwa 1860 München durfte Ingolstadt bislang noch nicht zum regulären Mannschaftstraining zurückkehren.

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