»Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe«

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Donat Steindlmüller, der Fußball-Abteilungsleiter des TSV Bernau, begrüßte den neuen Trainer des A-Klassisten, den Wimpasinger Helmut Wirth. (Foto: TSV Bernau)

Nach vielen erfolgreichen Jahren als Trainer und Scout im Jugendbereich wagt Helmut Wirth jetzt den nächsten Schritt: Der Wimpasinger hat beim Fußball-A-Klassisten TSV Bernau angeheuert und übernimmt damit erstmals eine Herren-Mannschaft. »Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe«, sagt der 47 Jahre alte B-Lizenz-Inhaber. Vor allem auch auf die vielen interessanten Duelle gegen die Teams aus dem Landkreis Traunstein – in der A-Klasse 2 spielen nämlich unter anderem auch die SG Chieming/Grabenstätt, der SV Erlstätt, der TSV Siegsdorf II, der TSV Bergen, der TSV Übersee, der SV Unterwössen und der ASV Grassau.


Zuletzt hatte Wirth seine Zelte beim SV Wacker Burghausen aufgeschlagen. Im dortigen Nachwuchsleistungszentrum der Fußballer coachte er jetzt ein Jahr lang die U 14, die in der Bezirksoberliga kickt. Die Zeit dort sei intensiv gewesen, erzählt er. Doch die Corona-Pandemie machte auch Wirth und seiner Mannschaft einen Strich durch die Rechnung. Ein regulärer Spiel- und Trainingsbetrieb war monatelang unmöglich. Trainiert wurde aber trotzdem. »Wir haben Online-Trainings abgehalten«, sagt Wirth.

Als es vor einigen Wochen die ersten Lockerungen gegeben hat, stand Wirth mit seinen Spielern sofort wieder auf dem Platz. Freilich war vorerst nur Distanztraining erlaubt. »Zuletzt konnten wir aber wieder ganz normal trainieren«, erzählt der Coach.

Dann kam das Angebot aus Bernau und Wirth musste nicht lange überlegen. »Das hat gleich alles gut gepasst«, sagt der Trainer, der ja auch schon im Nachwuchsleistungszentrum des SB Chiemgau Traunstein als Trainer und in der Nachwuchsabteilung des Fußball-Drittligisten TSV 1860 München als Scout tätig gewesen ist.

Seine neue Mannschaft wird er jetzt am Montag das erste Mal treffen – und dann wird auch gleich trainiert. »Das wird spannend werden«, ist Helmut Wirth überzeugt. Er hat bis zum Saisonstart am 31. Juli insgesamt 18 Trainingseinheiten angesetzt. Zudem wird es am 3. und 4. Juli eine Teambuilding-Maßnahme geben. Was genau sich die Verantwortlichen dabei ausgedacht hat, wollen sie noch nicht verraten.

Auch die ersten Testspiele sind schon fix terminiert – und zwar geht es am 26. Juni, 18 Uhr, gegen den Kreisklassisten TSV Neubeuern, am 10. Juli, 17 Uhr, wird beim Kreisklassisten SC Vachendorf und am 18. Juli, beim B-Klassisten DJK Traunstein (Uhrzeit noch offen) gespielt. Für den 24. Juli, 18 Uhr, wurde ein Testspiel gegen den Kreisklassisten TSV Brannenburg vereinbart. »Eventuell kommt noch das eine oder andere kurzfristig angesetzte Testspiel dazu«, informiert der Coach.

Über die Saisonziele wollte und konnte Helmut Wirth jetzt noch nicht konkret sprechen. »Ich kenne die Mannschaft ja noch gar nicht«, hebt er hervor.

Aber in den Gesprächen mit den Verantwortlichen habe er herausgehört, »dass durchaus Potenzial in der Mannschaft da ist«. Helmut Wirth will das auf jeden Fall ausschöpfen. In der abgebrochenen Corona-Saison 2019/21 belegte der TSV Bernau am Ende den 9. Platz. »Vielleicht geht es in der Tabelle diesmal ja etwas weiter nach oben.«

SB