Heimspiel gegen Zweitliga-Reserve

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Kirchanschörings Trainer Mario Demmelbauer hat momentan kaum »Kadersorgen«. (Foto: Butzhammer)

Mit Türkspor Augsburg und der SpVgg Hankofen-Hailing haben zwei der 19 Fußball-Bayernliga-Teams der Süd-Staffel schon sechs Punkte auf ihr Konto gebucht, vier weitere Vereine weisen immerhin vier Zähler auf. Dagegen steht der SV Kirchanschöring nach zwei Bayernliga-Runden noch ohne Punkt da: Dem Spielabbruch zum Auftakt beim VfR Garching – bei einer 1:0-Führung der Gelb-Schwarzen – folgte das (nicht immer dankbare) Freilos in der 2. Runde.


»Dass einige Mannschaften schon gut punkten konnten und wir nicht – damit habe ich überhaupt kein Problem«, sagt SVK-Trainer Mario Demmelbauer vor der Saison-Heimpremiere seiner Truppe am morgigen Samstag um 16 Uhr gegen den SSV Jahn Regensburg II. »Wir haben ja im Prinzip noch nicht gespielt, also nehmen wir es, wie es ist.«

Um das Konto mit den ersten drei Punkten zu verschönern, plant der SVK einen Sieg gegen die Zweitliga-Reserve aus der Oberpfalz. Allerdings gehört der Jahn zu jenen Teams, die bereits vier Punkte eingesackt haben. Dazu reichte der Mannschaft von Trainer Christoph Jank ein einziger Torschütze: Thomas Stowasser. Er traf beim 1:1-Remis zum Auftakt beim stark eingeschätzten TSV Landsberg ebenso wie am Mittwochabend beim 1:0-Heimsieg gegen den VfR Garching.

Die Kirchanschöringer führten am vergangenen Samstag im Garmin-Stadion am See durch ein Tor von Simon Jauk mit 1:0, ehe das Spiel nach gut einer Stunde wegen heftiger Gewitter abgebrochen wurde. »Ich bin überzeugt, dass wir die Führung über die Runden gebracht hätten – wir hatten eigentlich nur am Anfang Schwierigkeiten«, meint Demmelbauer, der aktuell kaum »Kadersorgen« hat und von einem »Gesamtkonstrukt, das passt« spricht. Der SVK-Coach hat vermutlich fast alle Mann an Bord und dürfte auf den gleichen Kader wie zuletzt setzen. Auch Christoph Dinkelbach hat diese Woche wieder trainiert, allerdings kommt für den früheren Pullacher die Rückkehr in den Kader diesmal noch zu früh. »Er braucht noch ein paar Tage«, verrät Demmelbauer, der nach dem Auftritt in Garching keine Einzelkritik vornehmen wollte, aber immerhin festhielt: »Alle unsere Leute können Bayernliga spielen, die Neuzugänge haben ihre Stärken und auch Schwächen, aber das kriegen wir hin.« Der eine sei eben defensiv besser, der andere offensiv, auch in puncto Spieltempo (»Manche brauchen noch ein paar Ballkontakte zu viel«) gebe es Verbesserungsmöglichkeiten, was in der Saison-Anfangsphase ja nur logisch sei.

Der SVK empfängt morgen einen Kontrahenten, gegen den die Kirchanschöringer in der Bayernliga erst einmal verloren haben: vor knapp fünf Jahren auswärts mit 0:5. Dieser Schlappe gegenüber stehen ein Unentschieden und vier Siege, wobei zwei davon in der Corona-Saison 2019/21 glückten: ein 3:1 auswärts und ein 2:1 daheim. Diese Statistik sollte also ganz Kirchanschöring vor dem ersten Saison-Höhepunkt positiv stimmen.

cs