»Wir wollen gewinnen – aber wir werden sehen, was dabei rauskommt«, zeigt sich Majdancevic vor der heutigen Begegnung verhalten optimistisch. Die Karlsfelder – die der SBC im Hinspiel mit 4:2 bezwungen hatte – schätze er als eine »spielerisch richtig starke Mannschaft« ein.
Aber: »Sie haben von Saison zu Saison immer wieder Höhen und Tiefen – derzeit eher ein Tief«, verweist er darauf, dass die Eintracht vier der vergangenen fünf Begegnungen verloren hat. Viel besser ist die Bilanz des SB Chiemgau aus seinen letzten fünf Partien (2 - 0 - 3) aber auch nicht. Auch die Traunsteiner seien derzeit »eher im Tief«, gibt Majdancevic offen zu. Die nervliche Anspannung, die mit dem Abstiegskampf einhergehe – dank des jüngsten Erfolgs sind es immerhin zwei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsrelegationsplatz – habe man zuletzt im Duell mit den Schwabingern gespürt. »Ja, klar, das hat man schon stark gemerkt«, blickt er auf die durchwachsene Leistung beim jüngsten 1:0-Sieg zurück. Nun hofft Majdancevic darauf, dass dieser Erfolg seinen Schützlingen zumindest wieder etwas Sicherheit und Selbstvertrauen gibt.
Verzichten müssen die Gäste aus Traunstein allerdings diesmal auf Hannes Kraus (Hand-OP) sowie den angeschlagenen Andrii Pelypenko. »Aber der Kader ist groß genug, wir können das auffangen«, betont der Coach.
Er hofft natürlich auf einen Sieg seiner Elf in Karlsfeld. Das würde das Selbstvertrauen für die Partie gegen Bruckmühl noch einmal etwas steigern. Zudem würden die Traunsteiner die Chance wahren, im »Abstiegskampf-Dreierpack« mit einem »Dreier-Dreierpack« an Punkten etwas Abstand zu den gefährdeten Plätzen zu erreichen. who


