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Erneut ein volles Programm für den SBC

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SBC-Spieler Noah Hrdlicka hat mit seinem Team auch in dieser Woche wieder eine Englische Woche in der Fußball-Landesliga Südost vor sich. (Foto: Weitz)

Englische Woche, Klappe, die zweite! Der SB Chiemgau Traunstein hat in der Fußball-Landesliga Südost auch diese Woche ein volles Programm vor der Brust. Im Gegensatz zur vergangenen Woche muss die Elf von Yunus Karayün aber diesmal zweimal auswärts ran. Zunächst geht es am heutigen Dienstag um 19 Uhr zum SB DJK Rosenheim, dann folgt am Samstag um 15 Uhr das Auswärtsspiel beim ASV Dachau.


Mit Blick auf die Tabelle bekommt vor allem das heutige Spiel in Rosenheim eine jede Menge Brisanz, denn es ist der nächste Kellergipfel! Der SB DJK Rosenheim steht in der Tabelle nur einen Punkt vor den Traunsteinern und hat auch noch ein Spiel mehr ausgetragen. Da wird heute Abend sicherlich um jeden Meter Rasen gekämpft! »Wir müssen wieder mit der Einstellung ins Spiel gehen, dass wir wieder 100 Prozent unserer Leistung abrufen müssen«, sagt Yunus Karayün. »Von alleine wird es jedenfalls nicht gehen.«

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Seine Startelf muss der Trainer heute dabei sicher auf einer Position umbauen: Waldemar Daniel fällt aus. Ob es weitere Veränderungen im Kader geben wird, konnte Karayün gestern Nachmittag noch nicht sagen. Neben Daniel fehlen heute sicher auch Josef Wittmann und Alexander Köberich. Karayün selber und Stefan Mauerkirchner wollten gestern Abend im Abschlusstraining testen, ob ein Einsatz möglich ist.

Die Rosenheimer sind wie der SBC – das Hinspiel endete übrigens 1:1 – in diesem Jahr gut aus den Startlöchern gekommen. Aus den bisherigen fünf Spielen in der Frühjahrsrunde gab's einen Sieg (2:1 gegen den TuS Pfarrkirchen) und drei Unentschieden (3:3 gegen den TSV Grünwald, 0:0 beim TSV Kastl und 1:1 beim FC Deisenhofen). Nur gegen den VfB Hallbergmoos setzte es beim 2:4 jüngst die erste Niederlage unter Trainer Walter Werner.

Der SB Chiemgau reist heute jedenfalls nach den zwei Zu-Null-Siegen (1:0 gegen Kastl und 5:0 gegen Moosinning) mit breiter Brust nach Rosenheim. »Den Moment nehmen wir natürlich gerne mit und es waren zwei wichtige Schritte für uns«, betont der sportliche Leiter des SB Chiemgau, Stefan Hafner. Er mahnt zugleich aber auch: »Wir dürfen nicht mit dem Gefühl dorthin fahren, dass wir schon irgendwas erreicht haben.« In den restlichen neun Saisonspielen – übrigens sind sechs (!) davon auswärts – muss der SB Chiemgau jedenfalls weiter kräftig punkten, um das Abstiegsgespenst noch vertreiben zu können. SB