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Der ESV bleibt ohne Niederlage

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Andi Brügmann, Geschäftsführer der Brauerei Wieninger (rechts, mit seinem Sohn auf dem Arm) gratulierte den Siegern des ESV Freilassing mit (hinten von links) Trainer Denis Eike, Leo Beck, Timo Hofer, Niclas Hofer, Marco Grulke, Co-Trainer Toni Heinl sowie (kniend von links) Wojtek Pospiech, Tobias Eike, Daniel Slamecka und (vorne) Daniel Rehrl.

Die E-Junioren des ESV Freilassing haben ihren Siegeszug auch in der Endrunde der Wieninger-Libella-Hallenturniere fortgesetzt und sich zum Sieger in ihrer Altersklasse gekrönt. Dabei hat die Mannschaft alle Spiele in Vor-, Zwischen- und Endrunde gewonnen und in den insgesamt 16 Spielen gerade mal vier Gegentore kassiert.


In der Endrunde setzte sich der ESV in seiner Gruppe klar als Sieger durch, mit zwei Siegen landete der ASV Piding auf dem 2. Platz und schaffte damit ebenfalls den Einzug ins Halbfinale. Der TSV Grabenstätt blieb ebenso ohne Punkt wie die SG Schönau in Gruppe B. Die SG gewann allerdings das Spiel um Platz 7 noch mit 1:0.

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Ins Halbfinale zogen aus Gruppe B der SV Laufen und die SpVgg Pittenhart ein. Beide holten 7 Punkte, das direkte Duell war mit einem 0:0 geendet. So setzte sich Laufen wegen des besseren Torverhältnisses als Gruppensieger durch.

Spannende Partien in beiden Halbfinals

Äußerst spannend verliefen die beiden Halbfinalpartien. Im ersten Halbfinale erzwang die Mannschaft aus Pittenhart gegen den klaren Favoriten ESV Freilassing mit einer hervorragenden Leistung ein ausgeglichenes Spiel, musste sich erst in der Schlussminute geschlagen geben: Dem ESV gelang mit einem Nachschuss nach einem zu kurz abgewehrten Ball der 1:0-Siegtreffer.

Auch im zweiten Halbfinale standen sich mit Laufen und Piding zwei gleichwertige Mannschaften gegenüber. Spektakulär war Mitte des Spiels eine Rettungstat des Pidinger Torwarts Paul Glück: Als ein hoher Ball vor ihm aufsprang und über ihn hinweg Richtung Tor flog, drehte er sich reaktionsschnell um und verhinderte die 1:0-Führung für Laufen mit einem sensationellen Fallrückzieher unmittelbar vor der Torlinie.

Piding erzielte 25 Sekunden vor dem Schlussgong mit einem Schuss von der Seite, der an den Innenpfosten und dann ins Tor ging, den glücklichen 1:0-Siegtreffer und zog damit ins Finale ein.

Im Finale um den Turniersieg kam es zwischen dem ESV Freilassing und dem ASV Piding zur Wiederholung des letzten Spiels in der Gruppe A (4:1-Sieg für Freilassing). Die ESV-Spieler des Trainergespanns Denis Eike und Anton Heinl waren für die Gastgeber an diesem Tag aber zu stark, gingen bald mit 1:0 in Führung und dominierten danach das Spiel. Doch erst 13 Sekunden vor der Schlusssirene gelang dem ESV das 2:0 und damit die endgültige Entscheidung.

Freilassings Trainer Denis Eike war »sehr zufrieden« mit der Leistung seiner Mannschaft. »Das erste Jahr in der E-Jugend war schwierig, weil die Mannschaft noch sehr jung war. Aber dieses zweite Jahr war sehr erfolgreich, nicht nur was die Halle betrifft.« Schließlich habe die Mannschaft nicht nur bei allen Hallenturnieren den Sieg geholt, bei denen sie angetreten ist, sondern auch in der Ruperti-Gruppe II der E-Junioren alle sechs Spiele gewonnen und mit 81:8 Toren den 1. Platz belegt. »Das war eine gute Saison«, betont Denis Eike. »Da können wir wirklich stolz drauf sein.«

Pittenhart dreht einen Rückstand

Im Spiel um Platz 3 drehte die SpVgg Pittenhart einen 0:1-Rückstand noch in einen 2:1-Sieg. Einen Libella-Trikotsatz gewann der SV Saaldorf und die Spieler des TSV Grabenstätt, die Letzte wurden, hatten aber doch noch Grund zum Jubeln: Sie gewannen Eintrittskarten ins Salzbergwerk in Berchtesgaden.

In der Zwischenrunde III der D-Junioren setzte sich in Piding der SBC Traunstein II als Sieger durch. Die Traunsteiner gewannen alle fünf Spiele und stehen damit in der Endrunde der U-13-Jugend. Äußerst knapp gescheitert ist hingegen die SG Surheim: Den 2. Platz – und damit ebenfalls ein Ticket für die Endrunde – sicherte sich die punktgleiche (7) JFG Hochstaufen, die das direkte Duell mit 5:1 gewonnen hatte. Auch in der Sondertabelle zur Ermittlung der zwei besten Dritten der drei Zwischenrunden hatte Surheim das Nachsehen: Aufgrund des besseren Torverhältnisses hat sich die punktgleiche SG Ruhpolding als zweite Mannschaft nach der SG Obing für die Endrunde am Samstag in Piding qualifiziert. jom/fb

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