»Bin dem Hansi Flick sehr dankbar«

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Er wechselt nach neun Jahren beim FC Bayern München nun zur TSG Hoffenheim: Maximilian Zaiser aus Staudach-Egerndach. (Foto: Wukits) Foto: Ernst Wukits

Für Maximilian Zaiser aus Staudach-Egerndach ist eine Ära zu Ende. 2012 wechselte er als 13-Jähriger zum FC Bayern München, zuvor hatte er bei 1860 Rosenheim gespielt. Zuletzt kickte er in der 3. Liga bei der Zweiten Mannschaft von Bayern München, die letztendlich in die Regionalliga abstieg. Der 22-Jährige hat seinen Vertrag in München nicht mehr verlängert und ist zur TSG Hoffenheim gewechselt. Dort wird der defensive Mittelfeldspieler in der Zweiten Mannschaft in der Regionalliga Südwest spielen. Unser Mitarbeiter Siegi Huber traf Maximilian Zaiser zu einem Interview.

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Wie ist es zur Entscheidung zum Vereinswechsel gekommen, Sie sind ja auch öfters von Hansi Flick für die Erste Mannschaft nominiert worden?

Da bin ich dem Hansi Flick auch sehr dankbar, dass ich einige Male bei den Profis trainieren durfte und auch im Kader war. Allerdings hat mir Hoffenheim einen Weg nach oben aufgezeigt, der mich sehr überzeugt hat. Die Voraussetzungen sind top, sie haben einen klaren Plan mit mir und jetzt gilt es Leistung zu zeigen, damit ich den Weg gehen und mich für die Profi-Mannschaft empfehlen kann. Ich will die Chance bekommen, den Schritt in die Bundesliga zu machen.

Wie kam der Kontakt nach Hoffenheim zustande?

Die TSG-Verantwortlichen haben sich bei meinem Berater gemeldet und Interesse bekundet. Ich wurde dann auch ans Trainingsgelände nach Hoffenheim eingeladen und wir haben erste Gespräche geführt. Der Kontakt ist dann nie abgerissen, sie haben sich sehr um mich bemüht und das hat mir letztendlich auch ein super Gefühl gegeben, den Schritt zu machen.

Wie sind Sie in Hoffenheim aufgenommen worden?

Ich habe zu allen Mitspielern ein gutes Verhältnis und wurde gut aufgenommen. Auch mit den Trainern verstehe ich mich sehr gut. Die Trainingsbedingungen sind hier auch sehr gut, man hat alles, um sich in allen Bereichen verbessern zu können. Es macht mir also sehr viel Spaß, jeden Tag zum Training zu fahren, weil das Umfeld hier einfach sehr angenehm ist.

Wenn man solange wie Sie beim FC Bayern gespielt hat, fällt so ein Wechsel sicher nicht leicht. Gibt es irgendwann den Weg nach München zurück?

Ich war neun Jahre beim FC Bayern München, hab' also fast meine ganze Jugend bei diesem Verein verbracht. Es war nicht immer ganz leicht, allerdings überwiegen die guten Zeiten deutlich, mit dem absoluten Highlight, im Champions-League-Viertelfinale in Paris dabeigewesen zu sein. Außerdem mag ich die Stadt auch sehr gerne und habe mich dort sehr wohl gefühlt, deswegen wäre ich für eine Rückkehr irgendwann sicherlich offen.