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Michael Angerer spielt ab sofort für den Fußball-Bayernligisten SV Kirchanschöring.

Angerer und Bischoff kommen

Nach einer hervorragenden Saison in der Fußball-Bayernliga Süd hat Thomas Dengel aus der SVK-Abteilungsleitung Bilanz gezogen – und zwar gleich nach dem Schlusspfiff beim letzten Saisonspiel des SV Kirchanschöring gegen Türkspor Augsburg (3:0).


Dengel lobte dabei ausdrücklich den zwölften Mann – also die SVK-Fans. Dank der Unterstützung von den Rängen könne der SVK immer wieder Zählbares einfahren. »Das macht fünf bis sechs Punkte jedes Jahr aus«, betonte Dengel.

Er machte auch gleich deutlich, dass man beim SVK weiterhin auf dem Boden bleiben wird. »Der Verein hat nicht die Erwartungshaltung nach einer weiteren super Saison, jetzt in die Regionalliga aufzusteigen. Das ist nicht unsere Zielsetzung«, betonte Dengel. Sollte es die Mannschaft aber sportlich schaffen, »würden wir nachziehen«.

Dengel äußerte Stolz gegenüber den Kickern: »Ich würde euch für keine andere Mannschaft der Welt hergeben.« Er sprach von einer Top-Truppe mit Top-Typen und einem super Trainer-Team! Er freue sich schon auf die neue Saison, ergänzte er. Dengel blickte weiter voraus. Man werde die bewährte SVK-DNA beibehalten. »Niemand wird bei uns durchdrehen.« Ziel ist es, »die Zuschauer mit gutem Fußball zu Hause zu begeistern. Niemand soll Träume träumen, die für den SVK völlig unrealistisch sind.«

Im Kader wird es einen Umbruch geben. Den SVK verlassen wird unter anderem Luca Schmitzberger, der den Weg in die Regionalliga gefunden hat. »Was uns sehr freut.« Mit Josef Urban und Maxi Neumüller gingen zudem zwei Top-Typen neben »den Mentalitätsmonstern«, damit meinte er Bernhard Mühlbacher und Manuel Sternhuber. Dengel dankte auch Bayernliga-Aufsteiger Florian Hofmann für seinen Einsatz. Er bestritt weit über 200 Einsätze für den SVK.

Was Neuzugänge betrifft, konnte Dengel bei zwei Spielern Vollzug melden. Bei zwei weiteren liefen die Verhandlungen mit den jeweiligen Vereinen noch. So kommt mit Michael Angerer, der in Kirchweidach wohnt, ein Abwehrspieler vom TSV Ampfing. Vom BSC Surheim wechselt Felix Bischoff zum SVK.

Angerer lobte, »die großen Bemühungen von Seiten des SVK«. Der 22 Jahre alte über 1,93 Meter große »Hüne« freut sich darauf, »in der Bayernliga spielen zu können«. Es sei sein nächster Schritt im Fußball. Angerer ist gespannt auf die »coole Kulisse im Stadion an der Laufener Straße«. Der SVK käme sehr familiär rüber, zudem kenne er viele künftige Mannschaftskameraden bereits.

Felix Bischoff dachte sich bei der ersten Anfrage des SVK: »Oha, okay.« Für den 24-Jährige war das ein Wow-Moment, der ihn gefreut habe. Für die Entscheidung ließ er sich dennoch Zeit. »Ich habe meine ganze Fußballer-Laufbahn in Surheim verbracht, ich bin Surheimer und alle meine Freunde kicken beim BSC.« Letztlich entschied er sich für die Gelb-Schwarzen. Viele seien im ersten Moment darüber »schockiert« gewesen, weil er eben ein waschechter Surheimer sei, niemand habe damit gerechnet. Aber letztlich hätten es alle gut aufgenommen und gesagt: »Die Chance, wenn du kriegst, musst du nutzen«, so Bischoff.

Dengel zeigte sich mit den Neuzugängen hochzufrieden. »Es sind Spieler aus der Region«, betonte er, »was weiterhin unsere Philosophie sein wird!« Man würde nur Spieler holen, die sich mit der Region und so auch mit dem SVK identifizieren könnten.

mw