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Zeitplan für Prozess gegen Ecclestone steht

München (dpa) - Der Zeitplan für den Schmiergeldprozess gegen Formel-1-Chef Bernie Ecclestone steht. Wie erwartet muss sich der Brite vom 24. April an vor dem Landgericht München verantworten.

Angeklagter
Die Anklage gegen Formel-1-Chef Bernie Ecclestone war am 16. Januar zugelassen worden. Foto: Tobias Hase Foto: dpa

Für das Verfahren sind zunächst 26 Prozesstage bis einschließlich 16. September geplant, wie das Oberlandesgericht München mitteilte. Die Münchner Staatsanwaltschaft wirft dem Briten Bestechung und Anstiftung zur Untreue des ehemaligen BayernLB-Vorstandes Gerhard Gribkowsky vor.

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Die beiden Männer hatten sich kennengelernt, als die Landesbank ihre Mehrheit an der Rennserie verkaufen wollte. Gribkowsky sollte als Risikovorstand der Bank bei dem Geschäft möglichst viel Geld für die Anteile herausholen. Ecclestone soll dem Banker im Jahr 2006 aber rund 45 Millionen Dollar Bestechungsgeld gezahlt haben, damit er Ecclestones Wunschkandidat CVC als Käufer den Vorzug gibt.

Gribkowsky hat vor Gericht zugegeben, das Geld erhalten zu haben und war dafür im Sommer 2012 zu achteinhalb Jahren Haft wegen Bestechung verurteilt worden. Dagegen hatte Ecclestone die Bestechungsvorwürfe stets bestritten und versichert, er habe «nichts Illegales» getan.

«Die behauptete Bestechung gab es nicht», hatten seine Anwälte Sven Thomas und Norbert Scharf vor wenigen Wochen erklärt, nachdem die Anklage gegen Ecclestone zugelassen wurde. In einem Zivilprozess in London hatte der Brite die Zahlungen an Gribkowsky zugegeben, aber darauf beharrt, dass dieser ihn unter Druck gesetzt habe. Dies hatte er auch als Zeuge im Prozess gegen Gribkowsky ausgesagt.