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Lösung im Streit um Formel-1-Budgetgrenze weiter offen

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Formel-1
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Die Kluft zwischen den kleineren und den größeren Teams ist zu groß. Foto: Diego Azubel Foto: dpa

London (dpa) - Nach einem Krisentreffen der Formel-1-Teams zur Streitfrage der Kostenbegrenzung scheint eine finale Lösung des Problems weiter offen.


Innerhalb der nächsten zwei Wochen wollen die kleineren Rennställe nun wohl neuerliche Vorschläge zur Kontrolle der Ausgaben vorlegen, wie es in britischen Medien am Donnerstagabend hieß. Bei den Gesprächen auf dem Londoner Flughafen Biggin Hill hatten die elf Teams, Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone und Weltverbandschef Jean Todt den Zoff um eine Budgetgrenze beilegen wollen. Das bereits für 2015 im Grundsatz beschlossene Ausgabenlimit war von der Formel-1-Strategiegruppe, in der nur die sechs größeren Teams vertreten sind, vor wenigen Wochen wieder gekippt worden.

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Dagegen laufen die finanziell angeschlagenen Teams Sauber, Force India, Marussia und Caterham Sturm. Indirekt drohten sie vor dem Krisentreffen in einem Brief an FIA-Präsident Todt, die Wettbewerbshüter der EU anrufen zu wollen, wenn in der Frage der Kostenbegrenzung keine für sie annehmbare Lösung gefunden wird.

Teams wie Red Bull und Ferrari, die pro Jahr mehr als 250 Millionen Euro ausgeben, sperren sich gegen ein Budgetlimit. Sie wollen höchstens eine Senkung der Ausgaben durch neue Bestimmungen im sportlichen und technischen Reglement akzeptieren.

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