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Das muss man zum Großen Preis von Aserbaidschan wissen

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Beim Rennen in Baku geht es auch durch die Altstadt: Lewis Hamilton in seinem Mercedes. Foto: Wu Zhuang/Xinhua/dpa Foto: dpa

Ferrari hofft in Baku auf die Wende. Die Formel-1-Strecke in Aserbaidschan sollte Sebastian Vettel und Charles Leclerc liegen. Weltmeister Lewis Hamilton reist trotzdem selbstbewusst an.


Baku (dpa) - Sebastian Vettel steht mit Ferrari vor dem Grand Prix in Aserbaidschan unter Druck. In der WM-Wertung liegt der viermalige Champion nach drei Rennen nur auf dem vierten Platz.

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Weltmeister Lewis Hamilton ist bereits 31 Punkte voraus - und Mercedes will die Spitzenposition am 28. April (14.10 Uhr/RTL und Sky) verteidigen.

Was macht Ferrari vor dem vierten Saisonrennen Hoffnung?

Die Strecke mit ihren langen Geraden. Das sollte auf dem Stadtkurs am Kaspischen Meer ein Vorteil für den starken Motor der Italiener sein. Von der Pole Position gestartet hatte Vettel schon im Vorjahr den Sieg dicht vor Augen, nach einem heftigen Verbremser wurde er am Ende aber nur Vierter. Allerdings: 2018 hatte die Scuderia das schnellste Auto. Darauf hofft Ferrari erneut, einen Grand-Prix-Sieg gab es für sie seit dem ersten Rennen in Baku 2016 aber noch nicht.

Kann Mercedes wieder dagegenhalten?

Lewis Hamilton reist zumindest mit viel Selbstbewusstsein an. Erstmals seit 27 Jahren fuhr Mercedes in den ersten drei Rennen jeweils auf die Plätze eins und zwei, der Brite Hamilton führt mal wieder in der WM-Wertung. Teamkollege Valtteri Bottas ist mit nur sechs Punkten weniger Zweiter. »Wir wissen, dass wir weiterhin alles geben müssen«, sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff. 2016 (Nico Rosberg) und 2018 (Hamilton) gab es für die Silberpfeile in Aserbaidschan bereits Siege. Auch weil Hamilton im Vorjahr von Fehlern der Konkurrenz profitierte.

Macht es Red Bull dieses Mal besser als 2018?

Das Vorjahresrennen haben die Verantwortlichen bei Red Bull in ganz besonders schlechter Erinnerung. Der Australier Daniel Ricciardo hatte Max Verstappen am Ende der gut zwei Kilometer langen Start-Ziel-Geraden abgeräumt, so das Rennen für beide vorzeitig beendet und für einen der Aufreger des Formel-1-Jahres gesorgt. Ricciardo, 2017 noch Sieger in Baku, fährt mittlerweile für Renault. Der Niederländer Verstappen schaffte es in Australien bereits einmal in diesem Jahr auf das Podest. Genau wie Ferrari wartet Red Bull aber noch auf den ersten Saisonsieg. »Hoffentlich ist dieses Rennen für eine schöne Story gut«, sagte Verstappen.

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