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Darüber wird auch gesprochen im Fahrerlager der Formel 1

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Vor dem Rennen in Singapur flog Lewis Hamilton noch nach Shanghai und New York zur Vorstellung seiner Modelinie. Foto: Yong Teck Lim/AP Foto: dpa

Singapur (dpa) - Im Formel-1-Lager dreht sich vor dem Grand Prix in Singapur viel um Sebastian Vettels Sieg-Zwang im Titelkampf und den Wechsel von Kimi Räikkönen am Saisonende von Ferrari zu Sauber. Doch es gibt auch andere Themen vor dem 15. Saisonlauf am Sonntag .


MILES UND MODE: Vor dem wohl härtesten Saisonrennen ging WM-Spitzenreiter und Vierfach-Weltmeister Lewis Hamilton einer seiner vielen Leidenschaften nach. Zwischen seinem Sieg in Monza und dem Start in das Grand-Prix-Wochenende in Singapur flog der Mercedes-Pilot nach Shanghai und New York. Der Anlass war bei beiden Trips der gleiche: die Vorstellung seiner Modelinie. Dass er sich auf dem Weg zu seinem fünften Titel zu sehr ablenken lässt, glaubt der 33-Jährige nicht. «Es gibt nicht einen einzigen Moment, in dem ich nicht an das Rennfahren, an die Meisterschaft denke», versicherte er.

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BEWERBUNG: Esteban Ocon kämpft um einen Formel-1-Platz. Der hochveranlagte Fahrer muss damit rechnen, Ende der Saison sein Cockpit beim Team Racing Point Force India zu verlieren. Auch bei anderen Rennställen sieht es nicht gut für ihn aus. «Es ist hart zu sehen, dass die Jungs, gegen die ich gefahren bin, jetzt überall in den Cockpits sitzen», sagte der 21-Jährige. Am Dienstag hatte er einen Tweet abgesetzt, der sich wie ein Bewerbungsschreiben las. «Ich träume@f1, ich trainier F1, ich esse F1, ich spiele F1, ich denke F1 ...», schrieb das Talent aus der Mercedes-Nachwuchsschmiede. «Ich bin geboren, um Rennen zu fahren, und mein einziges Ziel ist es, Champion zu werden, und wird es immer sein.» Mercedes retweetete die Botschaft. Verwendung hat das Silber-Team aber für Ocon auch nicht.

ERINNERUNG: Es sieht wie ein normaler Rennunfall, als Nelson Piquet jr. bei der Singapur-Premiere vor zehn Jahren in die Streckenmauer kracht. Durch die folgende Safety-Car-Phase gewinnt sein Renault-Teamkollege Fernando Alonso das erste Nachtrennen. Nach seinem Aus bei Renault ein Jahr später packt Piquet aus: Der Unfall sei fingiert gewesen und er sei von Teamchef Flavio Briatore und Technikchef Pat Symonds angestiftet worden, schreibt er an den Automobil-Weltverband FIA. «Crashgate», einer der größten Skandale der Formel 1, ist geboren. Briatore wird erst lebenslang, Symonds für fünf Jahre gesperrt, später werden die Urteile abgemildert. Piquet bleibt straffrei. Seine Formel-1-Karriere ist hingegen vorbei.

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