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Zoll findet fast 18 000 Zigaretten in Postpaketen

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Das Blaulicht eines Polizeifahrzeugs
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Ein Polizeifahrzeug mit Blaulicht auf dem Dach. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild Foto: dpa

Erfurt (dpa/th) - Zöllner des Hauptzollamtes Erfurt haben bei der Kontrolle eines Fahrzeugs eines großen Postdienstleiters in Berg bei Hof (Bayern) fast 18 000 unversteuerte Zigaretten entdeckt. Zudem wurden bei der Kontrolle Ende April 1000 sogenannte Heets gefunden, die zum Rauchen in E-Zigaretten verwendet werden, wie das Hauptzollamt am Dienstag mitteilte. Die Schmuggelware befand sich den Angaben zufolge in einem Fahrzeug, das Pakete von der Tschechischen Republik nach Deutschland transportierte.


Die Zigaretten und die Heets waren in zahlreichen Postpaketen versteckt und an Empfänger in Deutschland adressiert. »Werden Tabakwaren aus dem Ausland per Post versandt, müssen sie mit deutschen Steuerzeichen versehen sein. Zudem wird bei einem Versand per Post immer von einer gewerblichen Sendung ausgegangen, auch wenn sie von Privat an Privat geht«, erläuterte Jessica Weigand, Pressesprecherin des Hauptzollamts Erfurt. Sowohl die Zigaretten als auch die Heets wurden sichergestellt. Für diese wären laut Zoll rund 3000 Euro an Steuern fällig gewesen.

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