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Zeitung: Unregelmäßigkeiten bei Impfungen in AWO-Heimen

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Eine Impfung wird in einer Arztpraxis vorbereitet
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Eine Impfung wird in einer Arztpraxis vorbereitet. Foto: Ralf Hirschberger/ZB/dpa/Symbolbild Foto: dpa

Augsburg (dpa/lby) - In Pflegeheimen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Schwaben soll es nach einem Zeitungsbericht zu unzulässigen Impfungen gekommen sein. Wie die »Augsburger Allgemeine« berichtet, sollen Angaben in Augsburger AWO-Heimen so manipuliert worden sein, dass zwei Lebenspartner von Heimleitern Impfungen erhielten. Die zwei Betroffenen seien als Mitarbeiter ausgegeben worden, obwohl sie nicht in den Einrichtungen arbeiteten.


Von dem schwäbischen AWO-Bezirksverband war am Donnerstag zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Der Verband kündigte an, dass es im Laufe des Tages eine Erklärung geben werde.

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Der Vorsitzende des AWO-Landesverbandes machte klar, dass dies nicht akzeptabel sei. Sollten Impfungen auf die beschriebene Art erschlichen worden sein, missbillige er dies, erklärte AWO-Chef Thomas Beyer. »Ich erwarte, dass bei Impfungen in AWO-Heimen in Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Impfärzten die Vorschriften in jeder Weise eingehalten werden.«

In den vergangenen Tagen war bekannt geworden, dass auch hochrangige Kommunalpolitiker und der Augsburger Bischof Bertram Meier bereits geimpft worden sind. Das Bistum begründete dies damit, dass der Bischof in Pflegeheimen als Seelsorger arbeite und somit wie Personal der Heime anzusehen sei. Die Politiker aus Nordschwaben erklärten, sie seien gefragt worden, ob sie sich kurzfristig impfen lassen wollten, nachdem Impfdosen übrig geblieben seien.

© dpa-infocom, dpa:210211-99-396308/2

Zeitungsbericht

Mitteilung AWO-Landesverband


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