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Würzburg nah am Aufstieg: Ingolstadt auf Relegationskurs

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Fußbälle
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Eine Reihe von Fußbällen auf dem Rasen. Foto: Jan Woitas/zb/dpa/Symbolbild Foto: dpa

Die Würzburger Kickers sind dem Aufstieg ganz nah, auch der FC Ingolstadt hat auf dem Relegationsrang gute Aussichten. Der FC Bayern II bleibt auf Meisterschaftskurs, die »Löwen« zeigen nach der Derby-Niederlage im nächsten Nachbarschaftsduell eine Reaktion.


Würzburg (dpa/lby) - Die Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga ist für die Würzburger Kickers sehr nah. Nach dem 3:1 (2:0) gegen Hansa Rostock belegen die Unterfranken Rang zwei hinter Tabellenführer FC Bayern II und haben hervorragende Aussichten auf den direkten Aufstieg. »Wir haben eine noch bessere Ausgangssituation als am Dienstag«, sagte Trainer Michael Schiele. »Die versuchen wir zu verteidigen - und die werden wir auch verteidigen. Schön, dass wir weit vorne dabei sind.«

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Mit 63 Punkten liegen die Würzburger im Kampf um den Aufstieg in der besten Position, denn die Bayern-Reserve darf nicht in die 2. Liga hoch. Hinter den Unterfranken folgen Eintracht Braunschweig (61) und der FC Ingolstadt (60). Die Oberbayern gewannen am Sonntag das spannende und intensive Duell beim SV Meppen mit 2:0 (1:0) und dürfen ein Jahr nach dem Abstieg auf die Rückkehr in die zweithöchste deutsche Spielklasse hoffen.

Es war ein hartes Stück Arbeit für den FCI, der früh durch Stefan Kutschke in Führung gegangen war (17. Minute). Meppen drängte auf den Ausgleich, doch es fehlte die Effizienz. Die demonstrierte Ingolstads Joker Dennis Eckert Ayensa mit dem späten 2:0 (90.). Zum sechsten Mal nacheinander blieb der frühere Bundesligist in Liga drei ohne Gegentor. Das soll zum Ausklang auch gegen den 1. FC Magdeburg im Heimspiel und zum Saisonende bei den Münchner »Löwen« glücken.

Noch besser sind die Perspektiven der Würzburger. Im vor wenigen Wochen noch so engen Aufstiegsrennen patzten am Samstag Braunschweig, der MSV Duisburg und Waldhof Mannheim. Gegner Rostock wurde durch den eigenen Erfolg distanziert. Daniel Hägele und Luca Pfeiffer sorgten für die Pausenführung, Pfeiffer legte nach. Pascal Breier konnte den Heimsieg der Mainfranken mit dem späten 1:3 nicht mehr gefährden. Damit musste Würzburg in den letzten 15 Spielen nur eine Niederlage hinnehmen.

»In der Summe haben wir 85 Minuten eine gute Partie gezeigt gegen einen sehr unangenehmen Gegner. Wir haben den Abstand vergrößern können, das nehmen wir gerne mit«, sagte Schiele. Nach dem Zweitliga-Abstieg im Sommer 2017 ist der Aufstieg für den Club um Fußballchef Felix Magath nun in Sichtweite. »Die Tabelle habe ich nicht auswendig im Kopf, da gucken wir nicht drauf«, behauptete Schiele. »Es war wieder ein schöner Schritt. Wir haben da weiter gemacht, wo wir die letzten Spiele aufgehört haben.« Viktoria Köln auswärts und der Hallesche FC zu Hause sind die letzten Aufgaben.

Die Bayern-Amateure verteidigten dank Doppelpacker Malik Tillman durch das 2:1 (1:1) gegen Carl Zeiss Jena die Spitze. Der TSV 1860 München gewann drei Tage nach der Derby-Pleite gegen die Bayern das nächste Ortsduell mit 3:0 (1:0) gegen die SpVgg Unterhaching. Die »Löwen« um den dreifachen Torschützen Dennis Dressel dürfen zumindest noch ein bisschen von der Relegation träumen und auf die Teilnahme an der ersten Hauptrunde im DFB-Pokal hoffen.

Da die zweite Mannschaft des Rekordmeisters dort nicht spielberechtigt ist, würde Rang fünf reichen. »Jetzt schauen wir, was im Finish noch möglich ist«, sagte Trainer Michael Köllner. Sein Team hat eine weitere Qualifikationschance im unterbrochenen Toto-Pokal, in dem die »Löwen« wie auch die Würzburger im Halbfinale stehen.

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