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Wieder mit Hasenpest infizierte Tiere in Unterfranken

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Feldhase
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Ein Feldhase sitzt am frühen Morgen auf einem mit Morgentau überzogenen Feld. Foto: Moritz Frankenberg/Archivbild Foto: dpa

Haßfurt (dpa/lby) - Die für Menschen gefährliche Hasenpest ist wieder in Unterfranken aufgetreten. Bei zwei im Landkreis Haßberge gefundenen toten Tieren sei die Krankheit nachgewiesen worden, teilte das zuständige Landratsamt am Mittwoch mit. Im selben Landkreis waren schon im April zwei infizierte tote Hasen gefunden worden. Deutschlandweit wurden nach Angaben des Landratsamts in diesem Jahr bislang 73 Fälle von Hasenpest gemeldet.


Beim Menschen kann die Krankheit zu grippeartigen Symptomen bis hin zu Lungenentzündungen und Organversagen führen, wie es vom Robert Koch-Institut heißt. Sie könne mit Antibiotika behandelt werden, könne in seltenen Fällen auch zum Tod führen. Ansteckungsgefahr besteht nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit vor allem bei intensivem Kontakt mit lebenden oder toten Wildtieren. Auch über Fleischverzehr, Zeckenbisse und andere Wege könnten sich Menschen infizieren.

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Informationen des Landesamts für Gesundheit zur Hasenpest

Informationen des RKI zur Hasenpest