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Wieder mehr Hamsterkäufe in Bayern

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Leeres Regal in einem Supermarkt
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In einem Regal eines Supermarktes stehen noch ein paar Rollen Toilettenpapier. Foto: Rene Traut/dpa Foto: dpa

München (dpa/lby) Nach der Ankündigung von Schulschließungen und anderen Einschränkungen kommt es in Bayern wieder zu mehr Hamsterkäufen. Nachdem das Thema im Verlauf der Woche abgeebbt sei, hätten die Käufe am Freitag nach den für viele Menschen beunruhigenden Nachrichten wieder angezogen, sagte ein Sprecher des Handelsverbands Bayern. Eine Rolle spiele dabei aber auch, dass am Freitag typischerweise der Wochenendeinkauf gemacht werde und verunsicherte Kunden nun eben mehr einkauften.


»Es ist nicht so, dass es flächendeckend in Bayern zu Panikkäufen kommt«, betonte der Sprecher. Allerdings könne es punktuell in einigen Supermärkten dazu kommen, dass Artikel ausverkauft seien. Grundsätzlich sei die Warenversorgung in Bayern gesichert. »Es hat noch in keinem bayerischen Supermarkt Tumulte im Kampf um die letzte Klorolle gegeben«, sagte der Sprecher. Nach den ersten Hamsterkäufen seien Lieferfrequenz und Liefermengen erhöht worden. Der Handel werde die Schulschließungen auch beim Personal zu spüren bekommen, sagte der Sprecher. »Aber damit kommen wir klar.«

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Dramatischer sind die Probleme in anderen Bereichen des Handels jenseits der täglichen Versorgung. Weil in Mode- oder Elektronikgeschäfte weniger Kunden kämen, gebe es dort Einbrüche von 30 oder gar 40 Prozent, sagte der Sprecher. »Das ist dramatisch, gerade für die kleinen Geschäfte.«


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