weather-image

Weiter Kritik an Faschingsferien-Streichung

1.0
1.0
Ferien
Bildtext einblenden
Das Wort «Ferien» wird mit Kreide auf einer Tafel geschrieben. Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild Foto: dpa

München (dpa/lby) - Die Oppositions-Kritik an der Streichung der Faschingsferien in dieser Woche reißt nicht ab. »Die Söder-Idee, die Faschingsferien ersatzlos zu streichen, war einfach Bockmist«, sagte der Grünen-Bildungspolitiker Max Deisenhofer am Montag. Nachdem nun erst ab der kommenden Woche wieder mehr Klassen in den Präsenzunterricht zurückkehren könnten, sei die ursprüngliche Begründung für die Streichung der Ferien entfallen. Simone Strohmayr (SPD) kritisierte: »Was es gebraucht hätte, wäre ein Konzept gewesen, um benachteiligte Schülerinnen und Schüler aufzufangen: Die Ferien hätten für individuelle Förderung genutzt werden können.«


Zudem gibt es nun vereinzelte Diskussionen über den Umfang des Distanzunterrichts in diesen Tagen. Grüne und SPD warfen dem Kultusministerium und speziell der Regierung von Oberbayern am Montag vor, Schulen bei einer Reduzierung des Unterrichts in diesen Tagen mit der Schulaufsicht gedroht zu haben - etwa mit dem Hinweis, »Unterricht light« solle den zuständigen Stellen gemeldet werden.

Anzeige

Das Kultusministerium erklärte dazu, die konkrete pädagogische Ausgestaltung des Unterrichts erfolge wie immer durch die Schulen vor Ort. Sollte es Hinweise auf fehlende Unterrichtsangebote an einzelnen Schulen geben, würde die jeweilige Schulaufsicht diesen nachgehen.

Eine leichte Reduzierung des Distanzunterrichts oder ein früherer Schluss an einzelnen Tagen hätte demzufolge wohl keine Konsequenzen.

© dpa-infocom, dpa:210215-99-451789/2


Mehr aus Bayern und der Region
Einstellungen