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Vor allem Ü60-Gasthörer an bayerischen Hochschulen

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Fürth (dpa/lby) - Die Zahl der Gasthörer an den bayerischen Hochschulen ist leicht gesunken. Im Wintersemester 2018/19 waren nach Angaben des Statistischen Landesamts in Fürth vom Freitag 4362 Gasthörer eingeschrieben, die auch ohne Nachweis der Hochschulreife einzelne Lehrveranstaltungen besuchen dürfen, aber keine Abschlussprüfungen ablegen können. Ein Jahr zuvor waren es 4400.


Das Durchschnittsalter der Gasthörer lag zuletzt bei 56 Jahren, wie die Statistiker weiter mitteilten. Mehr als die Hälfte (62,8 Prozent) sei mindestens 60 Jahre alt gewesen. Ein Großteil davon sei an der Ludwig-Maximilians-Universität München eingeschrieben gewesen, die ein Seniorenstudium anbiete. »Hier war das Durchschnittsalter mit 69,2 Jahren auch besonders hoch.« An Kunsthochschulen sei die Gasthörerschaft dagegen überdurchschnittlich jung gewesen mit 19,5 Jahren. Ein möglicher Grund: Hier wird Frühförderung betrieben.

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Unter den Gasthörern im vergangenen Wintersemester waren auch 243 ausländische Gaststudierende. Hier lag der Rückgang mit fast 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahr deutlich über dem Schnitt. Einen Grund hierfür nannten die Experten nicht. Gut die Hälfte der ausländischen Gasthörer waren Frauen (55,6 Prozent). Insgesamt kamen die meisten ausländischen Gasthörer aus Europa (161) und Asien (53). Bei Teilnehmenden mit syrischer Staatsangehörigkeit sank die Anzahl den Angaben zufolge um 91 Prozent von 144 auf 13.

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