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Viehscheid: Hunderte Rinder kehren in die Täler zurück

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Viehscheid im Allgäu
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Hirten stehen mit ihren Herden am Viehscheidplatz. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archivbild Foto: dpa

Bad Hindelang (dpa/lby) - Im Allgäu hat der Viehscheid begonnen. Rund 700 Stück Vieh sind am Mittwoch in Bad Hindelang (Landkreis Oberallgäu) von den saftigen Almwiesen zurück ins Tal getrieben worden. Dort werden sie von ihren Hirten »geschieden« und dem jeweiligen Besitzer zurückgegeben. Im Allgäu wird das gefeiert: mit zünftiger Blasmusik, Verkaufsständen, Fahrgeschäften - und zahlreichen Besuchern.


In den kommenden Wochen werden in Südbayern mehrere Tausend Rinder von den Bergweiden der Alpen in die Täler zurückgetrieben. In Oberbayern sind die ersten Rinder bereits am Wochenende zurückgekehrt. Anders als im Allgäu werden die Tiere dort eher in kleineren Gruppen abgetrieben. In der Regel hole jede Alm ihre Tiere für sich ins Tal, sagte Hans Stöckl, Geschäftsführer des Almwirtschaftlichen Vereins Oberbayern. Es gebe allerdings größere oder spektakuläre Abtriebe, wie zum Beispiel der Abtrieb am Königsee: Dort werden voraussichtlich Anfang Oktober die Kühe von der Alm mit Schiffen zum Bauern zurückgebracht.

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Im Frühjahr waren die Tiere heuer später als sonst auf die Almen gekommen, weil nach dem extremen Winter viel Schnee lag. Deswegen könnten sie je nach Wetter etwas länger auf den Bergwiesen bleiben. In der Regel ziehen sich die Almabtriebe bis Mitte Oktober hin.

Viehscheid und Almabtrieb in Bayern

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