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Verlorene Skulpturen der Würzburger Residenz entdeckt

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Japanische Zierkirschenblüte im Würzburger Hofgarten
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In voller Blüte stehen die japanischen Zierkirschen im Hofgarten der Residenz. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archivbild Foto: dpa

Würzburg (dpa/lby) - Zwei verloren geglaubte Skulpturen der Würzburger Residenz sind gefunden worden. Wie das bayerische Heimatministerium am Freitag mitteilte, wurden die in mehrere Bruchstücke zerfallenen Sandsteinfiguren unter einer Kasematte des Hofgartens geborgen.


Man gehe davon aus, dass es sich bei den Funden um Fragmente zweier Balustradenfiguren des Mittelbaus der Residenz handelt. Wann und warum die Figuren von ihren Podesten gehoben worden waren, sei noch unklar. Zuvor hatten andere Medien darüber berichtet.

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Dem Ministerium zufolge sollen die Bruchstücke nun zusammengesetzt und zum 300-jährigen Jubiläum der Grundsteinlegung im Mai 2020 auf ihrem ursprünglichen Platz aufgestellt werden. Die im 18. Jahrhundert erbaute barocke Residenz der Würzburger Fürstbischöfe gehört seit 1981 zum Unesco-Weltkulturerbe.