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Verfahren gegen Kunsthändler gegen Geldauflagen eingestellt

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München (dpa) - Ein Betrugsverfahren gegen drei Münchner Kunsthändler ist gegen Geldauflagen eingestellt worden. Die drei Männer müssen zwischen 8000 und 14 000 Euro zahlen, wie das Landgericht München I am Dienstag mitteilte. In einem Auktionshaus sollen über Jahre hinweg Kopien von Grafiken als Originale verkauft worden sein. Die drei Angeklagten hatten zum Auftakt ihres Strafprozesses eingeräumt, dass möglicherweise Mitarbeiter des Auktionshauses entsprechende Angaben gemacht hatten ohne sie selbst zu überprüfen. Das gaben sie in einer gemeinsamen Erklärung an, die sie am Montag von einem Verteidiger verlesen ließen. Die Anklage hatte dem Trio gewerbsmäßigen Betrug in 190 Fällen vorgeworfen.

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