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Urteil im Prozess um Todesfälle in Seniorenresidenz erwartet

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Seniorenresidenz Schloss Gleusdorf
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Der Eingang zur Seniorenresidenz Schloss Gleusdorf. Foto: Nicolas Armer/dpa/Archivbild Foto: dpa

Bamberg (dpa/lby) - Im Prozess um die rätselhaften Todesfälle in der ehemaligen Seniorenresidenz Gleusdorf soll heute das Urteil gesprochen werden. Oberstaatsanwalt und Verteidigung plädierten vor dem Landgericht Bamberg für Freispruch. Es sei ein »Mammutprozess« gewesen, erklärte der Oberstaatsanwalt. Dennoch habe das Verfahren etwas Gutes, weil es auf den Notstand in der Pflege aufmerksam mache.


Vor Gericht stehen die ehemalige Heimleiterin, der Pflegedienstleiter und ein Arzt. Ihnen wird unter anderem gemeinschaftlicher Totschlag durch Unterlassen in einem Fall und versuchter Totschlag durch Unterlassen in zwei Fällen vorgeworfen.

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Laut Anklage sollen sie Bewohner des Altenheims im unterfränkischen Landkreis Haßberge misshandelt oder nicht ausreichend medizinisch versorgt haben. Die Gesundheit der Senioren habe sich dadurch so verschlechtert, dass einige gestorben seien. Doch im Laufe des Verfahrens habe es »etliche Widersprüche« gegeben, räumte der Oberstaatsanwalt in seinem Plädoyer ein.


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