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Uni Bamberg: Wirtschaftsinformatiker künftiger Präsident

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Bamberg (dpa/lby) - Nach einem langwierigen Auswahlprozess hat sich die Otto-Friedrich-Universität Bamberg für einen neuen Präsidenten entschieden. Der Universitätsrat wählte Professor Dr. Kai Fischbach am Freitag für die nächsten sechs Jahre zum Präsidenten.


Der 47-jährige Wirtschaftsinformatiker tritt ab dem Wintersemester 2020/2021 zum 1. Oktober die Nachfolge von Godehard Ruppert an, teilte die Universität mit. Ruppert geht nach 20 Jahren Amtszeit Ende September in Ruhestand.

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Fischbach hat den Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Soziale Netzwerke, seit acht Jahren inne. Zuletzt war er den Angaben nach drei Jahre lang Vorsitzender des Senats und stellvertretender Vorsitzender des Universitätsrates.

Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) gratulierte Fischbach. Der künftige Präsident habe die Weiterentwicklung der Universität bereits in zahlreichen Funktionen aktiv und entscheidend mitgestaltet. Als entscheidende Herausforderung habe er unter anderem die fortschreitende Digitalisierung ausgemacht.

Nach drei erfolglosen Wahldurchgängen Anfang des Jahres hatte die Universität die Stelle des Präsidenten neu ausschreiben müssen. Keiner der damals fünf Kandidaten hatte die erforderliche Mehrheit der Stimmen erhalten.

Pressemitteilung der Universität


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