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Uneingeschränkter Zugang zu Asylunterkünften gefordert

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München (dpa/lby) - Sozialarbeiter sollen trotz der Corona-Beschränkungen uneingeschränkten Zugang zu allen Asylunterkünften bekommen - das fordern der Bayerische und der Münchner Flüchtlingsrat. Sie schrieben dazu einen offenen Brief an die Bayerische Staatsregierung und die Bezirksregierungen. Aufgrund der Infektionsschutzmaßnahmen sei den Mitarbeitern der Asylsozialberatung der Zutritt zu Asylunterkünften bisher teilweise oder vollständig verwehrt worden, heißt es in dem Brief vom Sonntag. Besonders in den Unterkünften bestehe ein hohes Risiko, dass sich die Geflüchteten mit dem Coronavirus anstecken. Oft könnten bei der Unterbringung die Abstandsregelungen nicht eingehalten werden, es fehle an Informationen über Schutzmaßnahmen, Regelungen und Einschränkungen. Die Asylsozialberatung habe die Aufgabe, die Geflüchteten über diese Risiken zu informieren, schreiben die Flüchtlingsräte. Eine Umsetzung der Forderungen - unter Beachtung der Infektionsschutzmaßnahmen - sei deshalb dringend notwendig.

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