UEFA-Exekutive: Rummenigge möchte »Mediator« sein

Karl-Heinz Rummenigge
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Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild Foto: dpa

Montreux/München (dpa) - Karl-Heinz Rummenigge will nach seinem Comeback im UEFA-Exekutivkomitee ein Schlichter sein zwischen der Europäischen Fußball-Union und den zwölf Clubs der Super League. »Ich war und bin ein Freund des Dialoges und möchte versuchen, als Mediator zwischen der UEFA und den zwölf abtrünnigen Vereinen zu vermitteln«, sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern in einer Mitteilung am Dienstag. Zuvor war der 65-Jährige beim UEFA-Kongress in Montreux als Vertreter der Europäischen Club-Vereinigung ECA per Akklamation in das wichtige Gremium des Verbandes aufgenommen worden. Rummenigge war schon von 2016 bis 2017 Mitglied der UEFA-Exekutive.


Die UEFA und auch der FC Bayern stellen sich gegen den Versuch von zwölf Topteams aus England, Italien und Spanien, eine Eliteliga als Konkurrenzwettbewerb zur Champions League zu installieren.

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Eigentlich wollte Rummenigge die Funktionärskarriere nach Auslaufen seines Bayern-Vertrages Ende 2021 beenden. »Es stand nicht mehr in meiner Lebensplanung, noch einmal Mitglied der UEFA-Exekutive zu werden«, sagte er. In der Lage sei er aber von vielen ECA-Teams und UEFA-Präsident Aleksander Ceferin persönlich um Hilfe gebeten worden.

»Ich liebe den Fußball und fühle mich auch verantwortlich, deshalb ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, dem europäischen Vereinsfußball und der UEFA zu helfen, dass unsere Wettbewerbsstrukturen in Europa erhalten bleiben«, sagte er.

© dpa-infocom, dpa:210420-99-281836/2

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