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Uber verlängert Land-Taxi-Pilotprojekt im Landkreis München

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Fahrdienst-Vermittler Uber
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Ein Schild von Uber steht an einer Straße. Foto: Jens Kalaene/zb/dpa/Archivbild Foto: dpa

Kirchheim (dpa/lby) - Seit drei Monaten ist der Fahrdienstvermittler Uber in Bayern auch auf dem Land unterwegs - jetzt soll die Pilotphase in Kirchheim (Landkreis München) und Umgebung um weitere sechs Monate verlängert werden. Rund 3000 Fahrten wurden dort nach Angaben des Unternehmens in den vergangenen Monaten gebucht. Das Kirchheim-Projekt zeige, dass Menschen im Umland von Metropolen oder in ländlichen Gebieten Alternativen zum eigenen Auto suchten und nutzten, teilte Deutschlandchef Christoph Weigler am Montag mit.


»Die Zahlen zeigen, dass wir damit eine Lücke im Verkehrsangebot schließen und die Mobilität für unsere Bürger verbessern können«, sagte Kirchheims Bürgermeister Maximilian Böltl. Es sei gut, dass das Projekt verlängert werde und der Service für die Einwohner weiterhin günstig verfügbar bleibe. Gleichzeitig wolle man im nächsten Schritt den Zugang für ältere Menschen vereinfachen. Auch die regionalen Taxiunternehmen sollten stärker mit einbezogen werden.

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Kirchheim liegt im Speckgürtel der bayerischen Landeshauptstadt, direkt am Autobahnkreuz. Viele der Fahrgäste nutzten den sogenannten Heimbringer-Service, mit dem sie nachts für 15 Euro nach Hause gebracht werden. Zwei Drittel aller Fahrten sind laut Uber nach oder von München gebucht worden.