Trotz späten Remis: Würzburger Zweitliga-Abstieg rückt näher

Marco Thiede (unten) und Arne Feick
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Marco Thiede (unten) vom Karlsruher SC und Arne Feick von den Würzburger Kickers kämpfen um den Ball. Foto: Uli Deck/dpa Foto: dpa

Karlsruhe (dpa) - Trotz eines späten Remis ist der Abstieg der Würzburger Kickers aus der 2. Fußball-Bundesliga so gut wie besiegelt. Lars Dietz rettete den Würzburgern am Freitagabend in der Nachspielzeit nach einem schweren Patzer von KSC-Keeper Marius Gersbeck ein 2:2 (1:2) beim Karlsruher SC. Zuvor hatte Marvin Pieringer (36. Minute) den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt.


Die Karlsruher verpassten es, sich nach einer zweiwöchigen Corona-Quarantäne mit einem Sieg zurückzumelden. Die Tore der Gastgeber erzielten Kyoung-rok Choi (26.) und Dominik Kother (45.+1)

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Würzburg betrieb in der erste Halbzeit viel Aufwand, ohne sich jedoch gegen die Badener entscheidend in Position zu bringen. Mit zunehmendem Selbstvertrauen lief es beim KSC besser: Der Südkoreaner Choi verwandelte eine Flanke von Philip Heise zur verdienten Führung. Nach dem Ausgleich für die Unterfranken nach einem Fehler von KSC-Keeper Gersbeck, verpasste erst Philipp Hoffman (40.) die erneute Führung.

Dominik Kother, der in der Nachspielzeit zum 2:1-Halbzeitstand abstaubte, machte es besser. In der zweiten Hälfte schaffte es Würzburg nicht, die Badener ernsthaft unter Druck zu setzen, ehe Gersbeck den Ausgleich ermöglichte.

Nach zwei positiven Corona-Tests bei den Kickers hatte die Partie auf der Kippe gestanden. Weil die PCR-Tests aller Spieler vom Donnerstag negativ waren, konnten die Clubs aber antreten.

© dpa-infocom, dpa:210423-99-330338/3

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