Trainer Klauß erwartet gegen Heidenheim »richtiges Brett«

Robert Klauß schaut in die Runde
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Nürnbergs Trainer Robert Klauß schaut vor Beginn des Spiels nach oben. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa Foto: dpa

Der 1. FC Nürnberg steht kurz vor dem Klassenerhalt. Der 1. FC Heidenheim ist aber ein unangenehmer Rivale. »Club«-Coach Robert Klauß muss in der Defensive umbauen.


Nürnberg (dpa/lby) - Ist Robin Hack schon wieder reif für die Startelf? Trainer Robert Klauß ließ einen Einsatz des U21-Nationalspielers von Beginn an im Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim am Samstag (13.00 Uhr/Sky) offen. Hack habe mit seinem Tor einen guten Einstand gehabt, räumte der Coach des 1. FC Nürnberg am Freitag ein. Im Trainerteam werde man aber noch entscheiden, ob es schon für einen Starteinsatz reiche.

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Hack war mehrere Wochen wegen eines Bänderrisses im Sprunggelenk ausgefallen. Dann wurde der 22-Jährige am Dienstagabend in der Schlussphase des Zweitligaspiels gegen den FC Erzgebirge Aue eingewechselt und traf kurz vor dem Ende zum 1:0-Sieg.

Ob Hack von Beginn an ran darf, hängt auch von der weiteren Personalplanung ab. Denn die Nürnberger, die mit 36 Punkten kurz vor dem Klassenerhalt stehen, empfangen schon am Dienstag (18.30 Uhr) Holstein Kiel. Die Norddeutschen konnten nach 14-tägiger Corona-Quarantäne erst unter der Woche wieder den Trainingsbetrieb aufnehmen. »Rotieren wir jetzt schon oder erst gegen Kiel?«, fragte Klauß, der immer wieder auch ganz frische Spieler bringen will.

Die Stürmer Manuel Schäffler (Innenbandanriss im Knie) und Fabian Schleusener (angeschlagen) werden weiter ausfallen. Neu auf der immer länger werdenden Verletztenliste ist Verteidiger Lukas Mühl. Der 24 Jahre alte Abwehrspieler fehlt wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel.

Einer wie Mühl fehlt nun gegen die Offensivwucht der Heidenheimer. Es werde ein »richtiges Brett« gegen die Mannschaft um die gefährlichen Stürmer Tim Kleindienst, Christian Kühlwetter und Denis Thomalla, warnte Klauß. Vor allem in Kleindienst hätten die Heidenheimer einen »überragenden Stürmer«.

Klauß lobte zudem die »unfassbare Intensität« im Spiel des Kontrahenten. Man müsse bei so einer lauf- und sprintstarken Mannschaft auch mal das Tempo rausnehmen.

Die Heidenheimer seien zudem wegen ihrer aussichtsreichen Tabellenposition gefährlich. Mit 48 Punkten aus 30 Partien kann sich die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt noch Hoffnungen auf den Bundesliga-Aufstieg machen. »Ich glaube schon, dass sie noch ihre Chance wittern, vorne reinzurutschen«, meinte Klauß.

© dpa-infocom, dpa:210423-99-326067/3

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