Toter Luchs im Bayerischen Wald war geschwächt

Bischofsmais (dpa/lby) - Bei einem im Bayerischen Wald tot aufgefundenen Luchs steht die Todesursache fest. Das Tier sei geschwächt und abgemagert gewesen, teilte die Polizei unter Berufung auf das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin am Freitag mit. Dort wurde das tote Luchs-Weibchen untersucht. Den Erkenntnissen nach war das Tier aufgrund einer Verletzung rund zwei Wochen vor dem Tod jagdunfähig geworden. Die Ursache für die Verletzung stehe jedoch noch nicht fest. Laut Polizei wurden am Kadaver Metallteilchen gefunden, die nun beim Landeskriminalamt untersucht werden.


Bereits nach dem Fund des Tieres nahe Bischofsmais (Landkreis Regen) hatte die polizei mitgeteilt, dass die Luchsin nicht Opfer eines Verkehrsunfalles geworden sein dürfte und der Verdacht einer Straftat bestehe. Luchse sind streng geschützt.

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© dpa-infocom, dpa:210416-99-229762/2

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