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Tirol aktiviert eng begrenzte regionale Fahrverbote

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Auf einem Polizeifahrzeug leuchtet die Aufschrift "Gesperrt"
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Auf einem Polizeifahrzeug leuchtet die Aufschrift "Gesperrt". Foto: David Young/dpa/Symbolbild Foto: dpa

Innsbruck (dpa) - Das österreichische Bundesland Tirol hat am Samstag mit einem eng begrenzten regionalen Fahrverbot auf den starken Reiseverkehr Richtung Süden reagiert. Auf der Fernpass-Route (Bundesstraße 179) waren zwei Abfahrten gleich jenseits der bayerischen Grenze für Durchreisende gesperrt. Mit diesem Schritt sollen Durchreisende bei Stau an der Nutzung von Ausweichstrecken gehindert werden. Konkrete Zahlen über zurückgewiesene Autofahrer lagen bis Mittag noch nicht vor. Laut Polizei kam es auf der insgesamt 50 Kilometer langen Strecke seit dem frühen Vormittag immer wieder zu Staus und teils erheblichem Zeitverlust.


Das Verbot wird von einer privaten Sicherheitsfirma überwacht. Es gilt an den Wochenenden bis zum 13. September jeweils von Samstag 7 Uhr bis Sonntag 19 Uhr in beiden Richtungen. Ausgenommen ist etwa der Anliegerverkehr.

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Im Sommer 2019 und im vergangenen Winter war es bereits zu wesentlich umfassenderen Fahrverboten gekommen. Betroffen waren damals zehn Ausweichrouten im Raum Kufstein und auf dem Weg zum Brenner. Die Behörden analysieren, ob im Laufe der nächsten Wochen die Fahrverbote ausgeweitet werden. Der Schritt soll die Anwohner in den Anrainer-Gemeinden auf den Transitstrecken vor allem Richtung Italien entlasten. Die Bürger dort klagen über Lärm, Gestank und Stau auch in ihren kleinen Orten.

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