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Tierschützer dürfen im Lockdown ausnahmsweise Tauben füttern

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Stadttauben leiden in Corona-Krise
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Tauben picken Körnerfutter. Foto: Daniel Karmann/dpa Foto: dpa

Nürnberg (dpa) - Unter den geschlossenen Geschäften und Lokalen leiden auch die Stadttauben. Sie finden weniger Essensreste zum Aufpicken. Tierschützer fürchten nun ihren Hungertod. Der Deutsche Tierschutzbund fordert deshalb von den Kommunen, während des Lockdowns kontrollierte Notfütterungen mit artgerechtem Körnerfutter zu erlauben.


So dürfen in Nürnberg die Ehrenamtlichen vom Tierschutzverein für Stadttauben und Wildtiere die Vögel täglich an sechs Plätzen mit Körnerfutter versorgen. Die Stadt hat ihnen dafür eine Ausnahmegenehmigung vom allgemeinen Fütterungsverbot erteilt. Für alle anderen bleibt es jedoch verboten, Stadttauben zu füttern. Auch in Köln, Kiel und Braunschweig gibt es solche Regelungen.

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Diese und einige andere Städte gingen mit positivem Beispiel voran, sagt Lea Schmitz vom Deutschen Tierschutzbund. »Die meisten halten aber am Fütterungsverbot fest.«

Darunter sind zum Beispiel Hamburg und München. Im Winter seien die Biergärten und Straßencafés immer geschlossen, so dass die Tauben weniger Essensreste finden würden, heißt es von der Stadt München. »Eine besondere Notlage ist daher nicht ersichtlich.«

© dpa-infocom, dpa:210214-99-433497/2

Homepage Tierschutzverein für Stadttauben und Wildtiere

Pressemitteilung Deutscher Tierschutzbund

Stadttaubenkonzept Würzburg

Infos zu Tauben der Stadt München


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