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Tarifgespräche der Metall- und Elektroindustrie verschoben

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Das Logo der IG Metall. Foto: Daniel Karmann/dpa Foto: dpa

München (dpa/lby) - Die für Montag geplante zweite Runde der Tarifgespräche der bayerischen Metall- und Elektroindustrie in München ist bis auf weiteres verschoben. Grund ist nach Angaben des Arbeitgeberverbands vbm vom Freitag die Verbreitung des neuartigen Coronavirus. Deswegen hätten die Gespräche bereits in deutlich reduzierter Besetzung stattfinden sollen, nun wurden sie ganz verschoben.


Die Gespräche hatten dieses Jahr früher als sonst begonnen. Ziel war, sie vor Ende der Friedenspflicht am 28. April zu einem Ende zu bringen. Ob dies gelingt, wird nun auch davon abhängen, wann die Verhandlungen fortgeführt werden können.

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Die IG Metall hatte zu Beginn der Verhandlungen auf eine konkrete Lohnforderung verzichtet. Stattdessen steht für sie das Thema Beschäftigungssicherung durch Regeln für Zukunftstarifverträge und Auftragsflauten im Vordergrund. Wichtigste Forderung der Arbeitgeberseite ist ein Belastungs-Moratorium, in dem für mindestens fünf Jahre die Lohnentwicklung festgeschrieben werden soll.

Die Metall- und Elektrobranche hat in Bayern 869 000 Beschäftigte. Laut IG Metall sind 483 000 in tarifgebundenen Betrieben, die Mitglied im Arbeitgeberverband vbm sind.


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