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Studie: Ortskerne beleben statt neue Baugebiete ausweisen

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München/Schweinfurt (dpa/lby) - Um möglichst viele Flächen natürlich zu belassen statt mit Gebäuden und Straßen zu verbauen, will der Freistaat Bayern verstärkt Innenstädte und Ortskerne beleben. Laut einer Studie, über die das Landwirtschaftsministerium am Dienstag in einer Mitteilung berichtete, ist das Konzept erfolgreich.


Für die Studie seien zehn Gemeinden im unterfränkischen Oberen Werntal nahe Schweinfurt zehn Jahre lang wissenschaftlich begleitet worden. Die Kommunen hätten 50 Hektar neue Baugebiete vermieden, indem sie unter anderem konsequent leerstehende Gebäude und Baulücken nutzten. Den Bürgern seien so zudem 4 Millionen Euro für Straßen, Kanalisation, Stromleitungen und Wasserleitungen erspart geblieben.

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»Diese Studie belegt eindeutig, welches Potenzial in der Innenentwicklung und der Ortskernbelebung steckt«, sagte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) der Mitteilung zufolge. Das Landesamt für Umwelt hilft Kommunen mit einer Datenbank, Flächenverbrauch und Flächenmanagement effizient zu planen.

Allianz Oberes Werntal über das Projekt Innenentwicklung

Flächenmanagement-Datenbank Bayern

Pressemitteilung vom 27.08.2019 zur Studie