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Streit um Chemiebelastung am Militärflugplatz Manching

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Michael Weichenrieder, Gudrun Lemle
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Michael Weichenrieder, Vorsitzender der Bürgerinitiative PFC Flugplatz Manching, und Schriftführerin Gudrun Lemle. Foto: Nadja Tausche/Archiv Foto: dpa

Manching (dpa/lby) - Im Streit um giftige Chemikalien auf dem Gelände des Militärflugplatzes Manching (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) wird wohl erst in einigen Wochen entschieden, ob es zum Prozess kommt. Der Markt Manching hat als erste und bisher einzige Kommune Deutschlands Klage gegen die Bundesrepublik eingereicht, bei der es um Schadenersatzansprüche wegen PFC-Belastung geht.


Bewohner von Manching fürchten unter anderem eine Wertminderung ihrer Grundstücke, weil sich sogenannte per- und polyfluorierte Chemikalien - kurz PFC - aus früher von der Bundeswehr verwendetem Löschschaum auf dem Flugplatz etwa übers Grundwasser in der Region verbreiten.

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Eine Sprecherin des Landgerichts Ingolstadt sagte, die Bundesrepublik habe eine Stellungnahme eingereicht, auf die der Markt bis Ende Mai reagieren kann. Dann werde entschieden, ob eine Verhandlung folgt.

Amtsblatt zur Allgemeinverfügung des Landratsamtes Pfaffenhofen

Endbericht zur Gefährdungsabschätzung am Flugplatz Ingolstadt/Manching

Pressemitteilung der Bayern-SPD zur Pressekonferenz über PFC in Manching

Bundeswehr zu PFC

EU-Richtlinie 757/2010/EU

Bürgerinitative PFC Manching

Umweltbundesamt über PFC

Markt Manching zur PFC-Problematik


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