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Strahlendes Winterwetter birgt in Teilen Bayerns Gefahren

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Frost
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Eine vertrocknete Blütendolde ist mit Frost bedeckt. Foto: Patrick Pleul/ZB/dpa/Archivbild Foto: dpa

Das schöne Winterwetter lädt zur Fahrt in die Berge oder zu einem See ein. Neben den Corona-Regeln müssen Ausflügler im Freistaat jedoch noch andere Dinge beachten.


München (dpa/lby) - Strahlender Sonnenschein und blauer Himmel - in großen Teilen Bayerns herrschte am Wochenende ideales Winterwetter. Die Ausflugsziele im Freistaat wurden laut den örtlichen Polizeistationen trotzdem nicht überrannt. Im oberbayerischen Einsatzgebiet der Polizei Rosenheim war es an Samstag und Sonntag ruhig. In Unterfranken waren zwar Ausflügler unterwegs. »Aber die Leute machen keinen Ansturm aus«, sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntag.

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Ein etwas anderes Bild bot sich in Schwaben. Etliche Tagesausflügler hätten das schöne Wetter ausgenutzt, berichtete die Polizeiinspektion Immenstadt im Allgäu. Allerdings zum Leidwesen der Natur: Weil alle Wanderparkplätze im Landkreis Oberallgäu ab Samstagvormittag voll waren, stellten Falschparker ihre Autos im Naturschutzgebiet ab.

Die Münchner Polizei hatte am Wochenende einem Sprecher zufolge vor allem die Seen im Blick. Bereits am Samstag habe es mehrere Einsätze gegeben, weil das Eis zu dünn und nicht tragfähig sei - eingebrochen sei aber niemand. Bei weniger gefährlichem Wintervergnügen ist die Polizei gelassener. »Klar wird viel los sein«, sagte der Sprecher am Sonntag. Aber: »Wir wollen keine Rodler jagen.«

Bei der Wetterlage im Freistaat müssen aber nicht nur Eisläufer aufpassen, sondern auch Bergsteiger. Durch die Sonne könne es zwischendurch warm in den Bergen werden, sagte ein Sprecher der Bergwacht Bayern. Die niedrigen Temperaturen seien trotzdem gefährlich. Eine warme Ausrüstung und Kleidung zum Wechseln von durchgeschwitzten Teilen seien deswegen wichtig. »Ausgekühlt ist man insbesondere durch den Wind sonst umso schneller.«

Die Höchstwerte bei den Temperaturen lagen am Sonntag laut dem Deutsche Wetterdienst (DWD) vielerorts im Minusbereich: Die Meteorologen rechneten etwa mit minus 1 Grad in Nürnberg und minus 2 Grad in München. In der Nacht zum Montag sollten die Temperaturen auf bis zu minus 20 Grad in den östlichen Mittelgebirgen und den Alpen fallen.

Für Montag warnte der DWD nach Regenfällen in Unterfranken vor gefrorenen Böden und Glatteis. »Es ist mit zum Teil erheblichen Einschränkungen im Schienen- und Straßenverkehr zu rechnen«, hieß es in der Mitteilung.

© dpa-infocom, dpa:210213-99-425731/3

Bericht des DWD

Warnung des DWD

Mitteilung der Polizei Kempten


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