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Stadt prüft Konsequenzen nach Impf-Verstößen in AWO-Heimen

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Impfung
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Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration Foto: dpa

Augsburg (dpa/lby) - Nach den Unregelmäßigkeiten bei Corona-Impfungen in schwäbischen Heimen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) prüft die Stadt Augsburg Konsequenzen. Die AWO hatte eingeräumt, dass in Pflegeheimen nicht die vorgeschriebene Impfreihenfolge eingehalten wurde.


Die »Augsburger Allgemeine« hatte recherchiert, dass in zwei Heimen die Leiter ihre Lebenspartner als Mitarbeiter ausgegeben haben, damit diese eine frühe Impfung erhielten. So sei ein Kfz-Meister zum Pflegepersonal erklärt worden.

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»Die Stadt Augsburg prüft momentan, welche Konsequenzen der Vorgang entsprechend der Impfverordnung hat«, teilte Augsburgs Gesundheitsreferent Reiner Erben (Grüne) mit. Die AWO habe alle Impfkandidaten »als Personal beziehungsweise systemrelevant gemeldet«. Die Stadt habe nun die AWO um eine Stellungnahme zu den Vorgängen gebeten.

In den vergangenen Tagen wurden etliche Fälle von sogenannten Impf-Vordränglern bekannt. Neben zwei hohen Kommunalpolitikern steht auch der Augsburger Bischof Bertram Meier in der Kritik. Er hatte sich impfen lassen, weil er als Seelsorger in Altenheimen nach Ansicht des Bistums wie Personal der Heime zu betrachten sei.

© dpa-infocom, dpa:210212-99-410879/2

Zeitungsbericht

Mitteilung AWO-Landesverband


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