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Staatliche Bauprojekte laufen trotz Corona weiter

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München (dpa/lby) - Trotz der Corona-Krise gibt es laut Staatsregierung bislang kaum Verzögerungen bei staatlichen Bauprojekten. Der Straßenbau läuft nach Angaben des Bauministeriums »ohne signifikante Behinderungen«, wie ein Sprecher auf Anfrage mitteilte. Auch der Hochbau ist demnach bislang kaum beeinträchtigt.


»Staatliche Baumaßnahmen sichern das Überleben von vielen vorwiegend mittelständischen Unternehmen aus dem Baugewerbe und damit auch tausende Jobs«, sagte Bauministerin Kerstin Schreyer (CSU). »Gerade, weil die wirtschaftliche Lage momentan schwierig ist, ist es wichtig, dass notwendige Baumaßnahmen weitergehen. An erster Stelle steht aber die Gesundheit der Arbeiter am Bau.«

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Nachdem Österreich und Tschechien ihre Grenzen zu Bayern geschlossen hatten, fehlten zeitweise Bautrupps aus osteuropäischen Ländern und Österreich. Die Unternehmen haben sich nach Angaben des Ministeriums auf die Lage eingestellt und auch den Gesundheitsschutz auf den Baustellen umgesetzt.

»Alle Baustellen laufen und sind mit Arbeitern besetzt«, sagte der Sprecher zum Straßenbau. Da weniger Verkehr auf den Straßen unterwegs ist, könnten auch an neuralgischen Punkten Straßenbauarbeiten ohne größere Behinderungen durchgeführt werden. Im Hochbau gebe es nur in Einzelfällen wegen fehlender Mitarbeiter bei Firmen und aufgrund von Lieferengpässen Verzögerungen.

Auch die staatlichen Bauämter treiben laut Ministerium Projektplanungen und Ausschreibungen ohne Einschränkungen oder Verzögerungen voran.


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