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Spahn kritisiert Bayerns Pläne zu Corona-Tests für alle

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Jens Spahn (CDU) sitzt im Bundeskanzleramt
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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sitzt im Bundeskanzleramt. Foto: Tobias Schwarz/AFP-Pool/dpa Foto: dpa

Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat das geplante Angebot von Corona-Tests für jedermann in Bayern kritisiert. »Einfach nur viel testen klingt gut, ist aber ohne systematisches Vorgehen nicht zielführend«, schrieb er am Montag bei Twitter. »Denn es wiegt in falscher Sicherheit, erhöht das Risiko falsch-positiver Ergebnisse und belastet die vorhandene Testkapazität.«


Bayern hatte angekündigt, als erstes Bundesland Corona-Tests für alle zu ermöglichen - auf Wunsch auch für Menschen ohne Symptome und ohne besonders hohes Infektionsrisiko. Dafür übernimmt das Land Kosten, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden.

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Spahn betonte: »Testen, testen, testen - aber gezielt.« Das entspreche der mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) entwickelten nationalen Teststrategie. »Dies beinhaltet umfassendes präventives Testen im Gesundheitswesen und bei lokalen Ausbrüchen wie in Gütersloh.« Auch wie in Nordrhein-Westfalen in Schlachthöfen zweimal die Woche zu testen, habe Sinn.

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