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Söder zu Liga-Start: Rote Karte bei Hygieneregel-Verstößen

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Ein Schiedsrichter zeigt einem Spieler die rote Karte
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Ein Schiedsrichter zeigt einem Fußballspieler die rote Karte. Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild Foto: dpa

München (dpa) - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat Platzverweise in der Bundesliga für Verstöße gegen die Hygieneregeln in der Corona-Krise gefordert. »Wenn einem die Gesundheitsexperten diese Vorschläge gegeben haben, wenn die Liga selbst unter großem Aufwand und mit klugen Ideen Konzepte erarbeitet hat, muss man sich an diese Regeln halten. Und wenn man sich nicht daran hält, dann gibt es im Zweifelsfall eine Rote Karte - so ist es im Fußball und auch im echten Leben«, sagte Söder am Freitag bei »Bild Live«. Die 1. und 2. Bundesliga setzt am Wochenende nach über zweimonatiger Pause die Saison mit Geisterspielen fort.


Söder hält die Entscheidung, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen, für »vertretbar«. Gleichzeitig warnte der 53-Jährige, dass die Auflagen eingehalten werden müssten. »Die Akzeptanz der Bundesliga und des Spielbetriebs muss eben nicht bei denen in Deutschland sein, die so wie ich Fußballfans sind, sondern auch bei denen, die skeptisch sind. Darum ist jedes Fehlverhalten leider doppelt schwer.« Es müsse »jedem Spieler und jedem Trainer noch einmal genau vermitteln werden, um was es da eigentlich geht.«

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Vor dem Wiederanpfiff sorgte Augsburgs neuer Trainer Heiko Herrlich für Schlagzeilen: Der Ex-Nationalspieler erzählte bei einer Video-Schalte am Donnerstag freimütig, dass er die vorgeschriebene Hotel-Quarantäne verlassen habe, um im Supermarkt einzukaufen. Damit verstieß er gegen die Auflagen des DFL-Konzepts.

Die Mitgliederversammlung der 36 Proficlubs hatte am Donnerstag beschlossen, dieses Konzept in die DFL-Spielordnung aufzunehmen. Damit hat es rechtliche Verbindlichkeit. Den Profis sind zum Beispiel Rudelbildung und Abklatschen bei den Spielen verboten. Sanktionen bei Verstößen sind im DFL-Papier aber nicht festgehalten.

Bundesliga-Spielplan

Bundesliga-Tabelle

DFL-Konzept zum Sonderspielbetrieb


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