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Söder zu Bundesliga-Neustart: »Mehr als vertretbar«

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Markus Söder (CSU)
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Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern. Foto: Sven Hoppe/dpa-Pool/dpa/Archivbild Foto: dpa

Berlin (dpa) - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hält den Kompromiss für eine Fortsetzung der Bundesliga-Saison für »mehr als vertretbar« und hat die Beteiligten zur Vernunft aufgerufen. »Ich kann nur appellieren: Es sollten auch Spieler, die sich unvernünftig verhalten, mit Konsequenzen rechnen müssen. Es war von dem einen Spieler von Hertha BSC schon ein schweres Eigentor«, sagte Söder am Mittwoch nach dem Politikgipfel der 16 Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin. Es hätten sich »alle an die Hygienemaßnahmen zu halten«, stellte Söder klar.


Herthas Profis Salomon Kalou hatte am Montag ein Kabinenvideo veröffentlicht, bei dem mehrere Hygieneregeln aus dem Konzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) missachtet wurden. Die Bundesliga darf nach einer Entscheidung von Bund und Ländern den derzeit unterbrochenen Spielbetrieb in der zweiten Mai-Hälfte wieder aufnehmen.

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Der Beschluss sei »einstimmig und einvernehmlich« erfolgt, sagte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD). Er verwies auf die »große Fangemeinde« der Bundesliga, die auf den Neustart der Saison warte. Es sei Kanzlerin und Länderchefs aber bei der Entscheidung wichtig gewesen, neben dem Profibetrieb auch den Amateursport nicht zu vergessen, versicherte Tschentscher. Im Breiten- und Freizeitsport wurde der Trainingsbetrieb unter freiem Himmel wieder erlaubt.

DFL-Konzept


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