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Söder nach Herrlich-Fauxpas: »Nicht verteufeln«

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München (dpa) - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat einen unterschiedlichen Umgang mit den Corona-Verfehlungen von Augsburgs Trainer Heiko Herrlich und dem suspendierten Hertha-Profi Salomon Kalou angemahnt. »Heiko Herrlich hat die Konsequenzen gezogen, das hat eine Wirkung. Man sollte es nicht so hochhängen, dass man ihn ewig verteufelt«, sagte der CSU-Politiker am Sonntag im »Doppelpass« von Sport1. Der Vorfall von Kalou sei dagegen eine »Verhöhnung des Ganzen« gewesen. »Das hat eine schlechte Signalwirkung für alle anderen gesellschaftlichen Gruppen«, sagte er und lobte den klaren Schritt von Hertha BSC.


Herrlich hatte durch einen naiven Einkaufs-Ausflug vor wenigen Tagen für Zahnpasta und Hautcreme während der Quarantäne-Woche für Aufsehen gesorgt. Er muss bis zum Nachweis zweier negativer Corona-Tests seinem Team fernbleiben. Kalou hatte ein Internet-Video veröffentlicht, in dem er Verstöße gegen Corona-Bestimmungen provozierte und zeigte.

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Abseits solcher Verstöße sieht Söder ein potenzielles Problem für die Liga. Schwierig könnte es werden, wenn sich positive Fälle, wie es zuletzt bei Dynamo Dresden der Fall war, häufen. Dort musste nach positiven Tests die ganze Mannschaft in Quarantäne. Er befürchte, dass das bei ähnlichen Fällen in anderen Clubs auch so sein müsste, sagte Söder. Doch wenn sich die Clubs an die Regeln halten, dürfte es angesichts der strengen Regeln eigentlich keine Infektionsfälle geben.

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