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Skischulen fordern Hilfe : Hoffen auf begrenzte Öffnung

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Skischule
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Skifahrende Personen. Foto: sportalpen.com/Saalfelden Leogang Touristik/dpa-tmn/Archivbild Foto: dpa

München (dpa/lby) - Der Deutsche Skilehrerverband (DSLV) fordert in der Pandemie eine angemessene finanzielle Unterstützung für Ski- und Snowboardschulen sowie die Möglichkeit zu einem reduzierten Kursangebot. Die Suche nach »Schlupflöchern« in den Verordnungen für einzelne Branchen sei nicht der richtige Weg; die Infektionszahlen müssten zurückgehen, schrieb der Verband in einem am Dienstag veröffentlichten offenen Brief an die Politik.


Die Verlängerung der Beschränkungen bis Ende Januar 2021 und die Entscheidung der Politik, die Faschingsferien zu streichen oder zu verschieben, bedeute aber für die Ski- und Snowboardschulen faktisch eine Untersagung der Geschäftstätigkeit. Der Verband schlug deshalb eine finanzielle Unterstützung auf Basis der Vorjahresumsätze von Dezember bis März vor. Die gewerblichen Schneesportschulen in Deutschland betreuten pro Saison knapp eine halbe Million Gäste - und führten die Kleinsten an Wintersport und winterliche Natur heran.

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Zudem hoffe der Verband bei einer Inzidenz von unter 50 im jeweiligen Landkreis auf begrenzte Liftöffnungen und Kursmöglichkeiten. Die Schneesportschulen hätten hierfür Hygiene- und Schutzkonzepte erarbeitet. Auch ohne eine großflächige Öffnung aller Skigebiete wären spezielle Kursformate mit Kleinstgruppen oder einzelnen Kunden etwa für Langlauf oder Skitouren möglich - und im begrenzten Umfang auch für Ski Alpin. Etwa könnten kleinere Schlepplifte in Zusammenarbeit mit der Schneesportschule am Ort ein Kursangebot auch ohne öffentliche Nutzung der Piste ermöglichen.

Zudem hätten Nachbarländer bis auf wenige Negativbeispiele gezeigt, dass eine Öffnung der Skigebiete ohne Gastronomie oder Après-Ski am Berg zumindest für die einheimische Bevölkerung möglich sein könne. »Wintersport ist Outdoor-Sport und Gesundheitssport gleichermaßen.«


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